Lünen hat auf seine Einwohnerzahl berechnet eine geringe Stadtfläche und keine großen zusammenhängenden Schutzgebiete. Die kleinen öffentlichen und privaten Grünzüge und Refugien geben unserer Stadt ein grünes Gesicht und sollten deshalb geschont werden und erhalten bleiben. Eine weitere Verdichtung der Zwischenräume bzw. Gärten sollte vermieden werden.

Allerdings grenzt unser Stadtgebiet an riesige Grün- und Waldflächen, die von unseren Bürgern gerne zur Erholung genutzt werden. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt unserer Stadtstruktur im Zusammenhang mit den überregionalen Grünflächen ein. Wir dürfen auch im Bereich der Natur von interkommunaler Nutzung sprechen.

Die Lippe fließt mitten durch unsere Stadt und sie prägt entscheidend unser Stadtbild. Hier ist in den letzten Jahren viel getan worden, um den Fluss der Stadt zurückzugeben. Das Ufer ist an verschiedenen Stellen geöffnet worden und gibt seinen Grüngürtel entlang der Lippe von der Mersch bis Viktoria I/II frei. Da dieser Fluss so charakterisierend für unsere Stadt ist, sollte er für die Bürger noch weiter erlebbar und für begrenzte naturverträgliche Nutzungen geöffnet werden. Dabei dürfen Flur und Fauna nicht leiden. Zu einer erweiterten Nutzung zählt auch eine Erhöhung der Kanufahrten und ein Anlegerplatz für ein Boot wie Tante Martha im Innenstadtbereich.

Kinder und Jugendliche müssen durch gezielte Projekte auch an den Schulen und Kindergärten an ein größeres Naturbewusstsein herangeführt werden. Die Waldschule bietet hier beste Voraussetzungen. Wir müssen sie deshalb auch weiterhin unterstützen, mit dem bestehenden Förderverein in Kontakt bleiben und ihm und den ehrenamtlichen Mitstreitern eine angemessene Förderung zukommen lassen. Außer der Waldschule wird auf diesem Gebiet noch gute Arbeit durch den Naturschutz- und Heimatverein geleistet, der weiterhin auf unsere Unterstützung zählen kann.

Zum aktiven Umweltschutz gehört es auch, dass wir öffentliche Investitionen ressourcenschonend umsetzen und Energiesparmassnahmen an öffentlichen Objekten durchführen. Ebenso sind wir verpflichtet, mit unseren Stadtwerken unsere Bürger umweltschonend zu versorgen. Mit dem Kraftwerksbau und anderen Maßnahmen haben sie bereits dazu beigetragen, die Energieversorgung der Lüner Bürger CO2 sparend sicher zu stellen.

Die CDU bekennt sich in ihrem Programm zur Wirtschaftsförderung eindeutig dazu, dass Lünen ein Industriestandort ist. Dieses Bekenntnis bedeutet aber nicht, dass wir uns nicht für eine aktive Umweltpolitik einsetzen. Wir sehen sehr wohl die Verpflichtung mit unseren Ressourcen schonend umzugehen. Darüber hinaus erwarten wir von den Unternehmen, dass sie stets die modernen Rahmenbedingungen einhalten und selbstverständlich ihre Produktion und Fertigung an die modernen Technologien zum Schutze der Umwelt anpassen.

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Datum : 9. September 2017
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