Wir fühlen uns jedem Menschen gegenüber verpflichtet, seine Würde ist unantastbar. Die CDU-Lünen tritt deshalb für eine kommunale Sozialpolitik ein, in deren Mittelpunkt der Mensch steht. Dies gilt ganz ausdrücklich für jeden ungeachtet seiner Herkunft oder seiner Weltanschauung. Und es gilt sowohl im Privaten wie auch im beruflichen Miteinander. Deshalb ist für uns angesichts unserer Bevölkerungsstruktur in Lünen die Integration unserer ausländischen Mitbürger auch ein so besonderes Anliegen. Integration bedeutet für uns nicht die Aufgabe heimatlicher oder religiöser Bindungen. Vielmehr streben wir ein offenes, gutes und freundschaftliches Verhältnis untereinander an, das geprägt ist von Vertrauen, Toleranz und gegenseitigem Verständnis. Der Lüner Dialog soll die Grundlagen für eine sachliche und zielführende Auseinandersetzung mit dem Thema liefern.

Wir wollen dieses Projekt und die nachfolgenden Aktivitäten unterstützen und uns aktiv an einer besseren Integration beteiligen, so wie wir uns grundsätzlich ein gutes soziales Klima in unserer Stadt wünschen, denn es ist ein wichtiger Faktor für das gesellschaftliche wie auch das wirtschaftliche Zusammenleben.

Wir orientieren die Sozialpolitik an den Grundwerten der Gerechtigkeit, Solidarität und Subsidiarität (Hilfe zur Selbsthilfe). Diese Prinzipien verlangen, in erster Linie denen zu helfen, die nur unzureichend zur Selbsthilfe fähig sind und allein ihre Belange nicht mehr wirkungsvoll nach außen vertreten können.

Das Zusammenleben in unserer Stadt erfordert, dass wir bereit sind, soziale Verantwortung zu übernehmen, denn kommunale und finanzielle Hilfen reichen alleine nicht aus. Dabei ist das Ehrenamt ein unverzichtbares Element im gemeinschaftlichen Leben, und wir müssen dies politisch und gesellschaftlich unterstützen. Deshalb werden wir weiterhin die Eigenverantwortung und das Engagement unserer Bürger fördern und begleiten. Den zahlreichen Verbänden und Organisationen, sowie den Selbsthilfegruppen in unserer Stadt gebührt dabei die ständige Aufmerksamkeit der Politik.

Der Tag des Ehrenamtes ist dafür als Auszeichnung gedacht. Wir wollen aber darüber hinaus besonders herausragende Leistungen und ihre Leistungsträger auch besonders ehren. Die CDU-Lünen wird deshalb einen Preis für außergewöhnliche soziale Leistungen jährlich vergeben und finanziell unterstützen.

Wir brauchen eine vorbeugende, sensible und dynamische Sozialpolitik, um auf alle Probleme reagieren und neue Aufgaben erkennen zu können. Unsere Verantwortung gilt den Familien, den Alleinerziehenden, den Kindern und Jugendlichen, den älteren Menschen, den kranken sowie den behinderten Menschen in unserer Stadt. Wir müssen auf ihre vielschichtigen Belange Rücksicht nehmen. Dazu gehören barrierefreies Bauen, kinderfreundliche, seniorengerechte und behindertenfreundliche Konzepte. Wir unterstützen die Selbsthilfegruppen und sozialen Einrichtungen, die es allen hilfebedürftigen Menschen in unserer Stadt ermöglichen, ein weitgehend eigenständiges Leben zu führen.

Der Anteil der über 60-jährigen Bürger wächst. Der Seniorenbeirat mit seinen Aktivitäten ist deshalb fester Bestandteil des politischen Lebens in unserer Stadt.

Ein besonderes Augenmerk benötigen die Kinder von Suchtkranken und gewalttätigen Menschen. Aufklärung und Prävention müssen bereits im Kindesalter erfolgen. Gewalttaten müssen verhindert werden. Die Beratung und Betreuung dieser Familien ist eine vorrangige Aufgabe. In diesem Zusammenhang wurden drei neue Stellen eingerichtet. Sollte sich ein höherer Bedarf herausstellen, so müssen wir weitere Haushaltsmittel zur Verfügung stellen.

Die Lüner Bürger stehen am Ende der Einkommensskala in NRW und hier leben überdurchschnittlich viele Menschen von Hartz IV. Wir möchten dafür sorgen, dass möglichst wenig Menschen von der Sozialhilfe abhängig sind. Wir befürworten die Programme „Arbeit statt Soziales“ und „Arbeit und Sozialhilfe“, da sie den Betroffenen eine Möglichkeit bieten, schnellstmöglich aus der Sozialhilfe herauszukommen.

Zu unserem Bedauern sind viele Kinder und Jugendliche unter den Sozialhilfeempfängern. Oft bieten sich ihnen keine beruflichen Perspektiven, da sie auf Grund ihrer schlechten schulischen Abschlüsse keine Ausbildungsplätze finden. Deshalb halten wir es für notwendig, die Umweltwerkstatt über 2009 finanziell zu unterstützen und die notwendigen Mittel von 160.000 Euro bereit zu stellen. Sie ermöglicht diesen Jugendlichen, den Anschluss an das Berufsleben zu finden, und gibt ihnen eine gute Ausbildung.

Darüber hinaus fordert die oben beschriebene Situation eine besonders erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik. Wir brauchen dringend Arbeitsplätze - auch das ist Sozialpolitik. Wir brauchen kommunale und interkommunale Flächen zur Ansiedlung neuer Firmen.

Wir unterstützen weiterhin den Berufsinformationstag. Dort haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen und vieles über die Anforderungen an die Ausbildung zu erfahren. Die finanziellen Mittel im Haushalt müssen erhalten bleiben und gegebenenfalls angepasst werden. Zusätzlich sollten wir eine Börse für Patenschaften einrichten, die ausbildungsfähige Betriebe und ausbildungssuchende Jugendliche zusammenführt. Erste Ansätze sind in unserer Stadt vorhanden und die Erfolge zeigen, dass dies ein möglicher Weg ist.

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Datum : 9. September 2017
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