Wir wollen Lünen als attraktiven Standort für Unternehmen und Arbeitsplätze stärken.

Im Rahmen des Strukturwandels konnten in den letzten Jahren dabei sichtbare Erfolge erzielt werden. Unsere Politik hat Arbeitsplätze erhalten, neue geschaffen und die Erwerbsquote erhöht. So konnten wir die Zahl der versicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Lünen in den letzten Jahren um 1100 Stellen erhöhen. Damit ist natürlich auch immer ein entsprechender Bedarf an Gewerbeflächen verbunden. In den letzten fünf Jahren konnten rund 25,3 ha. vermarktet werden. Die Erfolge beweisen, dass die Angebote attraktiver Gewerbeflächen wesentliche Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt sind. Die CDU Lünen wird sich deshalb auch weiter für deren Ausweisung in unserer Stadt sowie auch regional einsetzen, um vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und weitere neue zu schaffen.

In diesem Zusammenhang ist mit unserem Nachbarn Dortmund erneut über die interkommunale Fläche „Groppenbruch“ zu verhandeln. Ferner werden wir die Entwicklung des „New-Parks“ unterstützen, der in unmittelbarer Nähe zu Lünen ca. 9000 Arbeitsplätze schaffen soll.

Darüber hinaus bietet der Kanalausbau für unsere Stadt eine große Chance und Gelegenheit im Bereich Logistik. Für die Infrastruktur Lünens ist es von großer Bedeutung, in unmittelbarer Nähe von Kanal, Autobahn und Gleisanschluss Flächen zu besitzen.

Wir bekennen uns ausdrücklich zur Bestandspflege der ansässigen Betriebe, denen wir auch für ihre weitere Entwicklung und Expansion stets ein ausreichendes Angebot an Ausweich – und Reserveflächen vorhalten müssen. Um die Anzahl der ortsansässigen Betriebe zu erhöhen, ist die erfolgreiche Arbeit des Technologiezentrums weiter zu unterstützen. Es hat sich schon oft als Geburtsstätte erfolgreicher Unternehmen bewährt, die nach ihrer Anfangsphase dort ihren wirtschaftlichen Erfolg auf unserem Stadtgebiet fortsetzen und entsprechende Beschäftigung anbieten. Auch für diese gilt es entsprechende, stets ausreichende und bezahlbare Ausdehnungs- und Wachstumsflächen vorzusehen.

Viele neue Arbeits- und Ausbildungsplätze werden im Bereich der Hochtechnologie geschaffen; für Lünen trifft dies vor allem im Rahmen der Kreislaufwirtschaft zu. Unsere Stadt hat inzwischen im Recycling- und Entsorgungsbereich eine überregionale Bedeutung erlangt. Aus diesen Gründen setzen wir uns für die Ansiedlung eines Fachhochschulstandortes für die Kreislaufwirtschaft ein – in welcher weiterführenden Konstellation auch immer, denkbar auch als Nebenstelle eines Hochschulstandortes der Stadt Hamm.

Die CDU befürwortet die Ansiedlung des Kohlekraftwerkes im Lüner Stummhafen. Die enorme Investition von 1,4 Mrd. Euro wird während und nach der Bauphase Arbeitsplätze sichern und der Gemeinde entsprechende finanzielle Mittel einbringen, um die vielfältigen Aufgaben im Bereich der Schulen als auch Jugend- und Kulturarbeit zu finanzieren.

Die oft unsachliche Diskussion hinsichtlich der Umweltauswirkungen eines hochmodernen Kohlekraftwerkes, welches aufgrund seiner innovativen Technologie auch dazu beitragen wird, dass die Gesamt - CO2 Belastung in der Region sinken wird, bedauern wir ausdrücklich.

Eine sichere und kostengünstige – aber auch von den großen Anbietern unabhängige - Stromversorgung ist für den Industriestandort der Bundesrepublik, insbesondere für das Ruhrgebiet und damit auch für unseren Standort und die ansässigen Unternehmen von existenzieller Bedeutung. Nach der Inbetriebnahme wollen wir erreichen, dass mit Hilfe einer Kraft-Wärme-Kopplung die Energieausnutzung des Kohlekraftwerkes im Stummhafen noch weiter verbessert wird.

Die CDU Lünen unterstützt auch die anderen Industriebetriebe in unserer Stadt und wirbt für mehr Verständnis und Zustimmung der Bürger zur Industrie. Wir alle müssen akzeptieren, dass der Erhalt der heimischen Region als Industriestandort die Existenz unserer Stadt und ihrer Bürger sichert. Das schließt aber auch unsere Erwartung mit ein, dass die ansässigen Unternehmen ihre Rahmenbedingungen und ihre Technologie einer modernen vorausschauenden Umweltpolitik anpassen.

Vor diesem Hintergrund fordert die CDU Lünen von allen Verantwortlichen und allen entscheidenden Gremien in der städtischen Verwaltung, sich im Sinne der genannten Entwicklungen und Erwartungen stets klar und eindeutig in den Dienst der heimischen Betriebe zu stellen. Das bekommt noch mehr Bedeutung angesichts der nach der Finanzkrise prognostizierten Rezession in unserem Lande, die fraglos besonders unsere Kommunen herausfordern wird. Es ist wichtig, jede geplante eigene Investition neu auf den Prüfstand zu stellen, je nach Wirksamkeit und Machbarkeit ggf. vorzuziehen und gleichzeitig darauf hinzuwirken, dass Bund und Land zur Ankurbelung der Konjunktur deutliche und in ihrer Wirkung messbare Impulse setzen. Fördermittel für den Ausbau von öffentlichen Gebäuden, insbesondere von Schulen und Strassen, schnell zur Verfügung zu stellen rangiert im Maßnahmenkatalog dabei ganz vorn.

Was in dem Zusammenhang die Stadtverwaltung und die städtischen Töchter selbst als Arbeitgeber betrifft, die bekanntlich unmittelbar und mittelbar in erheblichem Umfang Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen bzw. sie bei Dritten absichern und damit den wirtschaftlichen Rückhalt unserer Stadt bilden, muss in dieser Situation umso selbstverständlicher werden, vorrangig die heimischen Betriebe zu berücksichtigen und den Grundsatz „Privat vor Staat“ strikt zu verfolgen.

Neben den harten Standortfaktoren sind für die Ansiedlung und Bestandspflege von Unternehmen aber auch die sogenannten weichen Standortfaktoren von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grunde bleibt es nach wie vor wichtige Politik in Lünen, eine attraktive Innenstadt vorzuweisen. In 2008 lag die einzelhandelsrelevante Kaufkraftkennziffer in Lünen bei 94,1, in Dortmund bei 100,2 und für den Kreis Unna bei durchschnittlich 99,1, in Holzwickede sogar bei 108,5. Diese Zahlen geben die notwendige Marschrichtung vor. Nur ein breites Angebot lockt mehr Kaufkraft nach Lünen und schafft so weitere Arbeitsplätze. Deshalb ist die Aufwertung der Innenstadt fortzusetzen und für die Nebenzentren in Brambauer und Lünen-Süd voran zu treiben.. Ebenso müssen Gastronomie und Tourismus gefördert werden, denn Lünen als interessanter Ausflugs- und Aufenthaltsort schafft auch in diesem Bereich Arbeitsplätze und wertet die Einkaufsbereiche auf.

Im Rahmen der Freizeitmöglichkeiten gilt es, ein optimales Kultur- und Bildungsprogramm für die Lüner Bürger anzubieten. Die CDU-Lünen unterstützt die Initiative der Schulen, Patenschaften mit Lüner Unternehmen einzugehen. Dieser Weg der engen Verzahnung zwischen Schulausbildung und den Bedürfnissen der Wirtschaft kommt den Schulabgängern zu Gute und sichert so Ausbildungsplätze für unsere Jugendlichen. Darüber hinaus ist die Frage nach qualifizierten Fachkräften und Nachwuchs für die Betriebe von besonderer Bedeutung und wird immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor, der von unserer Seite verstärkt werden muss.

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Datum : 9. September 2017
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