4121197 0 0918lu-wegekreuz ost 3 1384431923Anstehende Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Großprojekt "Soziale Stadt Gahmen" bildeten einen Schwerpunkt in der Fraktionssitzung der CDU am 11.11.13.

Vorsitzende Annette Droege-Middel konnte hierzu Frau Beate Schürmann von der Verwaltung der Stadt Lünen begrüßen, die umfassend den Sachstand für die Projekte "Wasserfreizeit am Kanal" und "Wegekreuz Ost" berichtete.

Günter Langkau hatte eine umfänglichen Fragenkatalog vorbereitet, der die Fragen der Einbindung der Sportvereine, Fragen der baulichen Ausführungsart und der Wirtschaftlichkeitsberechnung beinhaltet. Hierbei zeigte sich, dass die Verwaltung in enger Abstimmung mit Vereinen und Eigentümern noch zahlreiche Punkte vor einer Beschlussfähigkeit abarbeiten muss, die natürlich für die CDU-Fraktion nichts an der sehr positven Grundhaltung gegenüber dem Projekt ändern. Da aber gerade dieses Projekt auf eine Laufzeit von ca. 30 Jahren eine stabile Grundlage benötigt, sind die Entscheidungsvoraussetzungen sehr differenziert anzugehen, um allen Interessen gerecht werden zu können und sowohl die beteiligten Vereine wie auch die Stadt in ihren Interessen zu berücksichtigen muss ein "dickes Paket" geschnürt werden, dass sich auch nicht nach mehereren Jahren als unerwünschtes Überraschungspaket darstellt.

Im Rahmen "Wegekreuz Ost" wurde erneut die Frage aufgeworfen, ob sich die angestrebten Ziele der Anbindung des Schulbistros und des Sportplatzbereichs, der besseren Wahrnehmung der Aufgangssituation der Halde und der Funktionsfähigkeit des Leezenpatts auch in anderer Weise erzielen lassen, nachdem auch der zweite Ausschussbeschluss in dieser Sache noch auf heftige Widerstände stößt. Dabei verwirrten die Angaben des Landtagsabgeordneten Schmelzer in der Tagespresse, wonach der Zuschuss im Falle einer einfachen Gestaltung nicht verloren sei. Ob damit gemeint war, dass die Mittel an anderer Stelle eingesetzt werden können oder auch für eine völlig andere Gestaltung des Wegekreuzes erschloss sich daraus nicht sicher. Wenn Letzteres nicht der Fall wäre, müsste die Stadt Lünen die Umgestaltung vollständig alleine bezahlen, was bei der aktuellen Haushaltslage der Diskussion bedüfte.

 

Bemängelt wurde der scharfe Ton, mit dem der bisherige Sachstand gerügt wurde, obwohl Kritikern selbst im Ausschuss das Wort gegeben wurde, obwohl dies keineswegs zwingend ist.
Sinnvoll ist es hier die Zieldiskussion speziell für diesen Kreuzungsbereich und die angrenzenden Flächen neu zu führen, um dann das Erforderliche mit dem Wünschenswerten zu verbinden.

Foto: Ruhr-Nachrichten

Die Ergebnisse aus der Bürgerversammlung zum Umbau der Feldstraße in Horstmar waren Diskussionspunkt in der CDU-Fraktion am 11.11.13. In Vorbereitung der Ausschusssitzung Sicherheit und Ordnung wurde klargestellt, dass die Wünsche der Anwohner zur Beseitigung der Platanen sehr berechtigt sind und ein Austausch gegen besser geeignetes Gehölz erfolgen soll. Dabei sollen weniger breit wurzelnde und auch weniger großkronige Bäume gepflanzt werden.
Der Vorschlag fiel um so leichter, als die Bäume schon in etwa ihr Lebensalter von ca.90 Jahren erreicht haben.

In den Bergbaukolonien wurden bei deren Bau Platanen in Alleeform gepflanzt. Diese haben inzwischen eine Mächtigkeit erreicht, die neben der starken Beschattung  und dem schlecht kompostierbaren Laub auch mit ihren Wurzeln den Gebäudebestand und die Kanalisation sowie die Bürgersteige und Straßenflächen beeinträchtigen. Im Rahmen des
Straßenerneuerungskonzeptes für die Gesamtstadt Lünen sollen diese Erkenntnisse, die anhand der Feldstraße besonders deutlich wurden, Eingang finden und immer mit der Erneuerung von Straßen (also insbesondere in der Abstufung nach Schadensklassen) die Bäume entsprechend ausgetauscht werden, soweit dies im Einzelfall sinnvoll erscheint.

luftbild victoria-brache oktober 2012 1382444047Die Standortentscheidung des Landes NRW für den Bau einer Forensik auf dem Viktoriagelände prägte die Diskussionen in der CDU-Fraktion am letzten Montag. "Wir fordern eine frühzeitige hochqualifizierte rechtliche Begleitung durch eine hochspezialisierte Anwaltskanzlei zur Prüfung, ob die Standortentscheidung juristisch angreifbar ist", fasste die Vorsitzende Annette Droege-Middel den Meinungsstand zusammen.

"Nachdem wir Lünen als Standort von Anfang an als völlig ungeeignet gesehen haben und sich hieran nichts geändert hat, sollten wir die Entscheidung nicht einfach schlucken. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass es bei der Fülle an Brach- und Freiflächen im Land und auch im Bezirk des Landgerichts Dortmund keine geeignetere Fläche geben soll, deren Eigentümer veräußerungsbereit gewesen wäre. Auch die Entscheidung, wonach die Standorte jeweils in den Landgerichtsbezirken sollen, erschließt sich uns nicht. Lünen hatte bisher als einzige Stadt mit vergleichbaren Einwohnerzahlen bisher keine Landeseinrichtung innerhalb der Gemeindegrenzen und wurde damit durch das Land NRW benachteiligt. Bei der Gesamtstruktur hätte längst eine wirtschaftsfördernde Maßnahme durch das Land erfolgen müssen, um die Gleichheit der Lebensverhältnisse für Lünen im Land NRW zu gewährleisten. Bezeichnend ist auch, dass Ministerpräsidentin Kraft während der letzten Monate erklärtermaßen nicht die Zeit gefunden hat, sich von einer Lüner Delegation die besondere Problematik zur Örtlichkeit und der strukturellen Fragestellungen darstellen zu lassen."

Mitglieder der CDU-Fraktion Lünen werden unabhängig vom weiteren Fortgang auch selber Akteneinsicht nehmen, um einen Eindruck von der Qualität der Auswahlentscheidung zu gewinnen und ob und ggf. welche Vorstellungen zur Gesamtfläche Viktoria bestehen, von der ja nur ein Bruchteil durch die Forensik in Anspruch genommen werden soll. Vieles spricht dafür, dass die Restflächen bisher vom Land höchstens unter dem Gesichtspunkt weiterer Reserveflächen gesehen wurden und ansonsten Lünen mit der Altlastenbrache alleingelassen wird.

Die CDU-Fraktion ist jedenfalls gespannt, ob sich der bisher völlig dünne Informationsfluss aus dem Gesundheitsminsterium, der seinen Höhepunkt in der nichtssagenden Veranstaltung im Hansesaal hatte und weit von angeblicher Transparenz entfernt war, nunmehr deutlich ändert.

luftbild victoria-brache oktober 2012 1382444047Die CDU-Fraktion hält an den bisherigen Ausführungen fest, insbesondere an den noch gestern geäußerten Absichten, den Kontakt zur Landesregierung zu suchen, um die besonderen Lüner Kriterien entegenzuhalten.
Wir halten den Standort Viktoria I/II im Herzen der Stadt weiterhin für nicht geeignet. Die Fläche hat hohe Bedeutung als potentielle Gewerbe- und in Teilbereichen als Wohnfläche. Die Forensik würde auch nur eine Teilfläche von Viktoria I/II benötigen und eine Überplanung der Gesamtfläche würde bei Realisierung schwierig. Außerdem sehen wir die Nähe zum Wohngebiet kritisch.In der Verlautbarung des Gesundheitsministerium ist die weiterhin entscheidende Formulierung: "anhand der bekannten objektiven Kriterien".
Wir kennen die Kriterien nicht und wissen entsprechend nicht, ob diese objektiv sind. Dies gilt sowohl für eine allgemeine Nachvollziehbarkeit der Entscheidung wie auch besonders für die planungsrechtliche Abwägung unter dem Gesichtspunkt der "Geeignetheit". Bisher ist dies vom Gesundheitsministerium rein intern behandelt worden und wir fragen uns, ob unsere wesentlichen Bedenken gegen den Standort überhaupt in die Auswahlgrundentscheidung einbezogen wurden.
Den vom Ministerium angekündigten Erläuterungen sehen wir mit großem Interesse entgegen und hoffen, dass es sich hierbei nicht nur um Allgemeinplätze handelt, wie bei der damaligen Veranstaltung im Hansesaal. In der Folge wird sich zeigen, ob juristische Schritte erfolgen sollen.

 

online gegen bahnlaerm 1378210933In der letzten CDU-Fraktionssitzung am 03.09.13 stand das Thema "Bahnlärm in Lünen" auf der Tagesordnung. In Vorbereitung der Haupt- und Finanzausschusssitzung in der kommenden Woche begrüßte die Vorsitzende Annette Droege-Middel zwei Vertreter der Antragsteller eines entsprechenden Bürgerantrags.

Die Herren Bernd Färber und Gerhard Schramm berichteten von den Beeinträchtigungen und ihren Bemühungen um Information und Zusammenarbeit mit Betroffenen, die ebenfalls an der Bahnstrecke der Hamm-Osterfeld-Bahn liegen. Herbert Jahn wusste aus seiner Tätigkeit als Ausschussvorsitzender Sicherheit und Ordnung zu berichten, dass bereits beim Streckenausbau Lärmschutzmaßnahmen hätten ergriffen werden sollen. Es ziehe sich ein langer Schallpegel vom Bahnhof Lünen-Süd bis Waltrop, der in Lünen hörbar sei. Die objektive Notwendigkeit von Maßnahmen sei erkannt. Da aber die Stadt Lünen keine Rechte zur unmittelbaren Einflussnahme habe, blieben nur Appelle.
Eine gewisse Verbesserung sei im Laufe der Jahre dadurch zu erwarten, dass ein der Bahn vom Bund bisher gewährter "Bonus" von 5 db/A in der Belastung von Wohngebieten entfalle. Herr Schramm wusste aus eigenen Beobachtungen zu berichten, dass die Verbesserungen an den Waggons zur Lärmminderung schon deswegen nicht durchgängig greifen könnten, da viele ausländische Waggons im Einsatz seien, die nicht den modernsten Möglichkeiten entsprächen. Auch hier solle die DB noch deutlich auf dieses Manko hingewiesen werden.
Im eigenen Waggonbestand wird - so die Mitteilung des insoweit sachkundigen Ratsherrn Fleischmann - zügig auf Lärm mindernde Verbundstoffbremsen und Verbesserungen im Gleisbereich umgerüstet.
Zusammenfassend wurde klar - so Herbert Jahn -  dass einige Maßnahmen bei der DB auf dem Weg sind, aber auch noch deutliches Verbesserungspotential besteht.
So steht Lünen auf der Dringlichkeitsliste der DB für Lärmsanierungen für insgesamt 10,2 km, allerdings nicht sehr weit oben bei zu sanierenden 3400 km bundesweit.
Eine Zusammenarbeit, Koordination und ein regelmäßiger Informationsaustausch der Kommunen, die an der betroffenen Bahnstrecke liegen, sollte angestrebt werden.
Es wurde noch von Seiten der Fraktion auf eine Online-Aktion der EU hingewiesen, wo mit einfachen Klicks an einer Umfrage zum Güterlärm teilgenommen werden kann. Die CDU-Fraktion empfahl, diese Aktion, die noch bis zum 03.10.13 läuft, zu nutzen (s. Anl.).

Im Anschluss an diesen Besuch folgte nahtlos ein Gespräch mit dem Personalrat der Feuerwehrbeamten, vertreten durch die Herren Martin Exner und Roland Rosenberger zu speziellen Fragen der Anrechnung von Bereitschaftszeit als Arbeitszeit und einem allgemeinen Gedankenaustausch.

Personalien bildeten den Schwerpunkt der Fraktionssitzung unter Leitung der Vorsitzenden Annette Droege-Middel am Dienstag den 27.08.2013 in der CDU-Geschäftsstelle.

Wegen des Ausscheidens eines Fraktionsmitglieds und im Rahmen konzeptioneller Änderungen in den politischen Aufgabenbereichen ergaben sich einstimmig folgende Vorschläge, die die CDU-Fraktion dem Rat am 19.09.2013 zur Abstimmung stellen wird:

2. stellvertr. Bürgermeister:                          Arno Feller  
Gremium Aufsichtsrat Stadtwerke: Dirk Wolf Mitglied
Bäderbeirat: Günter Langkau         Mitglied
Umweltwerkstatt Aufsichtsrat: Arno Feller                        stellvertr. Mitglied
WZL Gesellschafterversammlung: Karsten Niehues Mitglied

 

 

 

  

Ausschuss-Umbesetzungen:           

   
Betriebsausschuss ZGL: Annette Droege-Middel       Mitglied
  Karsten Niehues Mitglied
  Herbert Jahn Vertreter
  Dirk Wolf Vertreter
Haupt- u. Finanzausschuss: Arno Feller  
Jugenhilfeausschuss: Daniel Pöter für Werner Menzel
  Günter Langkau direkter Vertreter für Ursula Engelke
  Dirk Wolf direkter Vertreter für Daniel Pöter
Stadtentwicklungsausschuss: Paul Jahnke für Dieter Möller
Flüchtlingsbeirat: Herbert Jahn für Karsten Niehues
Integrationsrat: Dirk Wolf für Martin Fleischmann
Ältestenrat: Arno Feller  

Des Weiteren übernimmt Günter Langkau die Funktion des sportpolitischen Sprechers.

ortsbegehung viktoriastr 030 1377690696„Endlich steht die Neunutzung des ehemaligen Toom-Geländes zwischen Viktoriastraße und Bahnlinie kurz bevor und in unmittelbarer Stadtnähe werden die Lüner Bürger zusätzliche moderne Einkaufsmöglichkeiten erhalten“, kommentierte Ratsherr Arno Feller zu Beginn des Ortstermins der CDU-Fraktion. Die Fraktion traf sich am 27.08.2013 zur Besichtigung der Baumaßnahmen im Bereich der neuen Zufahrt an der Viktoriastraße.

Baudezernent Matthias Buckesfeld erläuterte, dass sich aus dem Verkehrskonzept ergeben habe, dass mit einer zusätzlichen Ein- und Ausfahrt – die jeweils nur nach rechts von der Viktoriastraße möglich ist – eine erhebliche Entlastung des Wohngebietes im Bereich der Kantstraße ergeben werde.
Der Gutachter gehe zurückhaltend davon aus, dass über die neue Zufahrt ca. 1/3 der Verkehrsbewegungen abgewickelt werde. Damit sei zwar eine Zunahme von ca. 1.200 Verkehrsbewegungen täglich auf die Viktoriastraße zu erwarten, auf der heute ca. 14. – 16.000 Fahrzeuge am Tag  fahren. Es sei aber besser, die Bundesstraße hierfür zu nutzen und Wohngebiete zu entlasten.

Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel und Ratsherr Dieter Möller merkten an, dass man gewisse Sorgen habe, ob die Mehrverkehre ohne weiteres verkraftbar seien, und wiesen insbesondere auf mögliche Falschfahrer hin, die als unerlaubte Linksabbieger den Verkehr hemmen könnten. Matthias Buckesfeld ergänzte, dass die Victoriastraße nun mal ein Nadelöhr in der Innenstadt sei und derartige Beeinträchtigungen bis zu einem gewissen Grad hingenommen werden müssen. Eine bessere Lösung sei aus der örtlichen Situation nicht ableitbar.

In dem Gesamtbetrieb werden ca. 80 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz finden. Im Unterschied zum vorherigen Konzept des Toom werden demnächst neben dem großflächigen Einzelhandel auf kleinerer Fläche eine Drogerie, ein Schlüsseldienst, Haushaltswaren und weitere Produkte als Shop-in-Shop angeboten werden.

Insgesamt sah die CDU-Fraktion die Entwicklung in unmittelbarer Nähe der Innenstadt positiv. Zuspruch fand auch die Umgestaltung der Parkfläche, nebst Auflockerung durch Baumscheiben.
Die Einschätzung der neuen Einbindung der Viktoriastraße wird im Zuge der praktischen Umsetzung einer weiteren Betrachtung bedürfen.

thomas goessing 1375961621Wie wir heute erfahren haben, ist unser Fraktionsmitglied und stellvertretender Bürgermeister Thomas Gössing von seinen politischen Ämtern mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Den Rücktritt unseres Mitglieds Thomas Gössing von allen politischen Ämtern in unserer Stadt nehmen wir mit Bedauern zur Kenntnis. Herr Gössing war in der Fraktion und als Bürgermeister stets ein Mensch, der seine Funktion aus voller politischer Überzeugung engagiert ausübte, in vielen Bereichen als Vordenker wichtige Anstöße gegeben hat  und Verantwortung übernahm.  Wir respektieren aber seinen Entschluss und können ihn menschlich nachvollziehen.  Wir danken Thomas für seine gute politische Arbeit.

In der Vergangenheit gab es anonyme Anschuldigungen in Bezug auf ein laufendes Disziplinarverfahren. In unserem Rechtsstaat gilt die  Unschuldsvermutung und deshalb geben wir keine Stellungnahme in Bezug auf das laufende Disziplinarverfahren ab.

Außerhalb des laufenden Verfahrens  wird Thomas Gössing aber in unerträglicher Weise belastet. Wir hinterfragen schon, ob es in einem demokratischen Staat wie unserem sein darf, dass Menschen in öffentlichen Positionen und ihre Familien solchen anonymem  Angriffen ausgesetzt werden. Durch solche anonyme Äußerungen wird die ehrenamtliche Politik sehr schwer gemacht und allen Beteiligten geschadet.

Die Fraktion und der Parteivorstand tagen heute und werden darüber informiert und ggf. Stellung beziehen. Wir müssen den Rücktritt erst einmal verdauen und werden uns die angemessene Zeit nehmen über eine Nachfolge nachzudenken.

Der Ramadan, eine Zeit der Besinnung auf Gott, Geduld, Enthaltsamkeit, der Förderung des sozialen Zusammenhalts, der Nachbarschaft und der inneren Einkehr.

Für 30 Tage kein Trinken, kein Essen, keine Zigarette und auch solche Dinge, die den Sinn des Fastens widersprechen. Von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang heißt es enthaltsam leben. Fasten, so schreibt es der Islam vor, ist eins der wichtigen Gebote. Erst wenn die Sonne untergegangen ist, darf das Fasten gebrochen werden.

Zum festen Ritual des Trägervereins Ulu Moschee Brambauer gehört die jährliche Einladung zum gemeinsamen Feiern des Fastenbrechens mit den deutschen Mitbürgern sowie Vertretern aus der Politik, den Verbänden und den ortsansässigen Kirchengemeinden.

0719lu-fastenbrechen ulu moschee brambauer2 -ski 1375693778Insbesondere der Dialog untereinander, die Vertiefung von Freundschaften, das Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Brambauer sowie der Abbau von möglichen Vorurteilen gegenüber dem Islam standen während der Feierlichkeiten im Mittelpunkt.

Mit dem Vizekonsul des türkischen Generalkonsulates Essen Mete Zaimoglu , Ismail Zengin von der türkischen–islamischen Union der Anstalt für Religion in Deutschland (DITIB) und DITIB–Bezirksdirektor Hüseyin Sag fand ein hochkarätiges Trio an türkischen Gästen den Weg nach Brambauer, um den eingeschlagenen Weg des Dialogs und der Freundschaft zwischen Türken und Deutschen zu vertiefen.

„Im Kreis Unna leben Menschen unterschiedlichster Kulturen. Wir müssen als Gemeinschaft Verantwortung tragen. Nur so können wir Gemeinschaft auch fühlen“, geizte der angereiste Landrat Michael Makiolla nicht mit Lob.

Der angereiste türkische Vizekonsul Mete Zaimoglu wies nochmals daraufhin, dass der Islam eine Religion der Toleranz sei.

Von Seiten der befreundeten evangelischen Kirchengemeinde Brambauer lobte Pfarrer Horst Prenzel das gute Zusammenspiel zwischen der türkischen und evangelischen Kirchengemeinde.

Annette Droege–Middel (CDU) meinte, das Fastenbrechen sei idealer Ort, um die Sitten und Bräuche einer anderen Kultur und Glaubensgemeinschaft näher kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch Moderator Gültekin Erinola, zugleich Sekretär der Ulu Moschee der türkisch–islamischen Gemeinde zu Brambauer, einigen Festreden und dem obligatorischen Muezzin–Ruf (Gebetsruf) folgte ein gemeinsames Abendessen im „Zelt der Gastfreundschaft“, aufgestellt auf dem Vorplatz der Ulu Moschee, traditionell erst nach Sonnenuntergang.

Mit regem Interesse verfolgte eine große Besucheranzahl das anschließende Abendgebet in der Moschee, verbunden mit einem Rundgang durch das islamische Gotteshaus.

Zu vorgerückter Stunde lud der Geistliche (Hoca) Eyüp Aydeniz nochmals zu einem Extragebet ein. Das sog. „Teravih–Gebet“ ist nach Aussage des Vorsitzenden der Ulu Moschee Brambauer Yilmaz Tabakoglu ein fester Bestandteil des Ramadanfestes.

„Der Ablauf des Monats Ramadan, der neunte Monat des islamischen Kalenders, richtet sich hauptsächlich nach dem Mondkalender. Jedes Jahr verschiebt sich die Zeit um neun bis zehn Tage nach hinten. Diesmal ist Ramadanzeit von 9. Juli bis 7, August. Danach feiern wir ein dreitätiges Fest. Nach meinen Berechnungen liegt die Ramadanzeit im nächsten Jahr zwischen Ende Juni und Ende Juli“, so Yilmaz Tabakoglu am Rande des Fastenbrechens.

 

Quelle: Michael Blandowski
Fotos:  Michael Blandowski

arno feller 1327997991Aus Anlass der Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am kommenden  Dienstag. Die Kurzfassung des Zwischenstandes im Forschungsprojekt "Nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement Lünen" macht mit Kennzahlen deutlich, dass für die Lüner Entwicklung die Ausweisung neuer Gewerbeflächen unumgänglich ist, da nur bei der am niedrigsten angesetzen Prognose von dritter Seite rein rechnerisch der Mindestbedarf von 35 ha erreicht wird, wobei die besonderen qualitativen Mängel der noch zur Verfügung stehenden Flächen (Altlasten, Topografie, Fremdeigentum) noch gar nicht berücksichtigt sind. Die Prognose von Prof. Nadler, TU-Dortmund- sieht hier eher einen Bedarf in der dreifachen Größenordnung (ca. 100 ha). Aus dem Gutachten wird weiter deutlich, dass der Nachholbedarf sowohl potentielle Verlagerungen von Lüner Betrieben dienen soll, die Erweiterungsabsichten haben und im Übrigen die Zielsetzung eher im Dienstleistungsbereich liegt.

Besonders hervorgehoben werden im Gutachten - aus Sicht des CDU-Arbeitskreises in zutreffender Weise - die wechselseitigen Abhängigkeiten von qualifizierten Gewerbeflächen mit dem durchschnittlich für einen Haushalt zur Verfügung stehenden Einkommen, der Arbeitsplatzsituation, des Pendlerverkehrs und der Situation des kommunalen Haushalts sowie der Einwohnerzahl.
"Nur wenn die Räder ineinandergreifen und vor Ort Arbeitsplätze in hinreichender und angemessener Zahl zur Verfügung stehen, können wir dem Bevölkerungsrückgang in Lünen entgegenwirken", fasste Arbeitskreisleiter Arno Feller zusammen.
"Und nur so kann auch eine solide Infrastruktur mit Schulen, Kindergärten und einem guten Kulturangebot in die Zukunft gerettet werden", pflichtete Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel bei "und solange des Geld vor Ort verdient werden muss, um die Stadt nach vorne zu bringen, greift ein rein regional ausgerichteter Ansatz nicht."
 Ausschusssprecher und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Kops wies auf die für den einzelnen betroffenen Pendler noch einmal auf die katastrophalen Verkehrsverhältnisse zur Rushhour hin: "Mehr Arbeitsplätze vor Ort bedeutet immer auch weniger Auspendler, was nicht nur ökologisch sinnvoll ist sondern auch dem Bürger wertvolle Lebenszeit schenkt."

Den Arbeitskreismitgliedern war klar, dass dieses Gutachten nur der erste Einstieg ist und die differenzierte Diskussion der Qualitätsmerkmale nach der Sommerpause noch spannend wird - selbst wenn noch keine konkrete Fläche im Focus steht.
"Wir sind jedenfalls der Auffassung, dass in diesem frühen Stadium tiefe Differenzierungen isoliert für die Gewerbeflächendiskussion nicht sinnvoll sind, sondern die spätere Zusammenführung mit dem auch zur Abstimmung stehenden Wohnflächenmanagement der richtige Weg ist, um die in Lünen besten Flächen zu finden," schloss Arbeitskreisleiter Arno Feller.

In der letzten CDU-Fraktionssitzung am 01.07.13 begrüßte die Vorsitzende Annette Droege-Middel Dr. Thomas Roddey, den neuen Pfarrer und Leiter des Pastoralverbundes Lünen im Erzbisum Paderborn zum Gedankenaustausch als Nachbarn und zu verschiedensten politischen Aspekten. Zum Pastoralverbund gehören die sieben Lüner katholischen Gemeinden südlich der Lippe, wobei der Verbund in der Herz-Jesu-Gemeinde angesiedelt ist. Das Bistum Paderborn ist von bisher ca. 300 Pfarreien in 88 pastorale Räume gegliedert worden. Neben Dr. Roddey sind noch weitere zwei Pastöre im Pastoralverbund tätig und gewährleisten die Möglichkeit der persönlichen Ansprache in den Gemeinden.

Neben der Entwicklung der drei Kindergärten, die im Tätigkeitsbereich von Dr. Roddey in Trägerschaft der Katholischen Kirche stehen wurde auch die Forensikdiskussion angesprochen, in deren Rahmen Pfarrer Roddey als Mitglieder der Plattform "Mut zur Verantwortung" tätig ist. Die Diskussion ergab, dass die Standortfrage in Lünen für die Kirche nicht von Bedeutung sei, sondern die Frage des Umgang mit Straftätern. Es konnte festgestellt werden, dass insoweit zwischen der Bürgerinitiative und der Plattform keine kontroverse Lage besteht, sondern das Thema letztendlich unter verschiedenen Aspekten betrachtet wird. 

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