Nicht das  Knöllchen steht im Mittelpunkt – der Umgang mit dem Vorgang muss geprüft werden

Der Vorgang um das Aussetzen des Bußgeldbescheids ist nicht geklärt. Die CDU-Fraktion sieht deshalb die Notwendigkeit, dass die Aufsichtsbehörde als Kontrollorgan den Vorgang untersucht. Dabei ist es unerheblich, ob der Bürgermeister ein Knöllchen in Höhe von 10 Euro nicht zahlt. Die entscheidende Frage ist, wie wird sein Umgang mit den Mitarbeitern bewertet? Könnte es sich eventuell um eine Anweisung handeln oder ist es eine Aussage? Warum fordert er Stillschweigen von Mitarbeitern, die sowieso zum Schweigen verpflichtet sind? Was können oder müssen Mitarbeiter aus seinen Äußerungen schließen? Könnte es sich um eine rechtswidrige Anweisung an untergebene Mitarbeiter in eigner Sache handeln oder nicht?

Unabhängig von der Prüfung durch die Aufsichtsbehörde kritisieren wir das Verhalten des Bürgermeisters. Wahre Größe hätte er  gezeigt, wenn er Reue gezeigt und  sich für den Vorfall entschuldigt hätte. Würde er den Vorgang hausintern klären  und nicht den Mitarbeitern gleich den Staatsanwalt  hinterherjagen, hätte das Vertrauen in der Verwaltung vielleicht wieder hergestellt werden können.

Nach Stellungnahme durch die KPV ( Kommunalpolitische Vereinigung der CDU)und eingehender Diskussion in der Fraktion  hat die CDU-Fraktion mit Schreiben vom 23. Februar 2016 den Landrat aufgefordert, die Angelegenheit  im Hinblick auf ein Disziplinarverfahren zu prüfen.

Klausurteilnehmer

Mehr Mittel für die Jugendfeuerwehr, Anpassung von Ogata und Kitaausbau, neuer Standort für Grundschulen in Mitte, Prioritätenliste im Kulturbereich, Umsiedlung Museum - was für ein Museum wollen/brauchen wir in Lünen?

Die CDU-Fraktion Lünen traf sich am 12. Und 13. Februar 2016 zur Klausurtagung um den städtischen Haushalt für 2016 vorzubesprechen.

Der Kämmerer Uwe Quitter stellte das aktuelle Zahlenwerk vor und erläuterte die Veränderungen seit Einbringung des Haushaltes im Dezember des letzten Jahres. Der Haushaltsausgleich kann nun doch in 2017 erreicht werden. Die Einnahmenseite verbessert sich durch die Erhöhung der Schlüsselzuweisungen und höheren Kostenerstattungen für die Flüchtlingsaufnahmen. Der bisher angenommene erhöhte Personalaufwand von 2,9 Mio. Euro kann ebenfalls um rund 1 Million Euro reduziert werden. 2016 wird das erwartete Defizit zwar noch höher ausfallen als bei den Planungen in den Vorjahren vorauszusehen war, aber durch den Ausgleich in 2017 und den verbesserten Einnahmen ist mit einer Genehmigung des Haushaltes zu rechnen.

Bei der Prüfung der einzelnen Eckpunkte des Haushaltes bestand bei den Anwesenden Einigkeit darüber, dass bei den freiwilligen Leistungen nicht weiter gespart werden kann. Diese Leistungen machen das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt an vielen Stellen erst möglich.

Die CDU-Fraktion fordert seit Jahren von der Verwaltung ein Personalentwicklungskonzept. Trotz des lang vorliegenden Ratsbeschluss kann dieses immer noch nicht von der Verwaltung vorgelegt werden. „Ein Konzept mit konkreten Inhalten, Zielen und Maßnahmen stärkt die Verwaltung. Es bietet den Mitarbeitern Perspektiven und könnte die hohe Fluktuation eindämmen“ erklärte die Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel. „auch das Gesundheitsmanagement ist nach wie vor zu überprüfen. Im Haushaltsentwurf werden durchschnittlich 17 Krankentage pro Mitarbeiter ausgewiesen, da gibt es im Vergleich zu den Vorjahren noch keine nennenswerte Verbesserung.“

Kritisiert wurde, dass der Stellenplan erst jetzt zwei Monate nach Einbringung des Haushaltes nachgereicht wurde. Günter Langkau machte deutlich, dass eine Überprüfung der erhöhten Personalkosten durch die Politik bisher nicht möglich war. Der Stellenplan wurde in der Vergangenheit immer mit dem Haushaltsentwurf eingebracht. Die Personalkosten sind ein sehr hoher Bestandteil des Aufwandes und ohne Stellenplan fehlt der Politik bei den Haushaltsberatungen eine der wichtigsten Unterlagen und die Kosten und Stellenansätze sind nicht zuzuordnen.

Die CDU-Fraktion sah nur in einem Fall zusätzliche Ausgaben in dem Haushalt 2016. Für die Jugendfeuerwehr sind nur 500 Euro für ihre Ausstattung vorgesehen. „Bei der Jugendfeuerwehr engagieren sich 45 Jugendliche und sie haben für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Ausbildung und die ihrer Gruppenleiter ein höheres Budget verdient“ sah Herbert Jahn. Die Fraktion will ihm folgen und einen Antrag auf Erhöhung des Budget auf 9000 Euro stellen.

In der Vergangenheit hat sich die CDU-Fraktion für die Umstrukturierung von ZGL eingesetzt, weil sie hier ein erhebliches Einsparpotenzial der Gebäudekosten für die Stadt sieht. Der städtische Betrieb ist auf einem positiven Weg. Marc Stoverock, Leiter von ZGL, stellte die neuen Ansätze vor. Das neue Projektmanagement geht weit über die schlichte Abwicklung von Renovierungs- und Bauaufträgen hinaus. Im Vorfeld werden Fragen zur Notwendigkeit, Dauer und Optimierung von Nutzungen und Folgenutzungen gestellt.

Die CDU sieht für Lünen-Mitte den Bedarf neuer Grundschulen. Die Gebäude der Osterfeld- und Leoschule sind nicht mehr zeitgerecht und entsprechen nicht mehr den Anforderungen. Die Fraktion wird für ZGL einen Antrag stellen, die Alternativen für den Neubau einer / zweier Grundschulen im Bereich Mitte zu planen, zu rechnen und hinsichtlich einer möglichen Folgenutzung der vorhandenen Gebäude (Leoschule, Osterfeldschule, Osterfeldschule II) Vorschläge zu erarbeiten.

Über die Diskussion von Folgenutzungen der alten Schulgebäude kam die Fraktion auf die Planungen für die Neugestaltung des Museums. Die Fraktion fordert ein Konzept für das Museum. Eine reine Umsiedlung reicht nicht aus. Eine Verlagerung des Museums führt auch zu hohen Folgekosten, die nicht nur im Personalbereich anfallen und bei der Entscheidung berücksichtigt werden müssen.   Im Vorfeld muss darüber nachgedacht werden, in welcher Form das Museum fortgeführt werden soll. Arno Feller stellte die Fragen: „Welche Art von Museum ist gewollt? Bei der perspektivischen Ausrichtung ist zu überlegen, ob es ein reines Heimatmuseum werden soll oder es auf Dauer auch andere Ausstellungen geben soll und es neuen Schwerpunkten dienen soll?“ In Lünen gibt es zahlreiche Vereine, Private und auch das Stadtarchiv, die über interessante Sammlungen verfügen. Vielleicht kann man sie für die Nutzung gewinnen z.B. für wechselnde Ausstellungen.

Darüber hinaus fordert die CDU-Fraktion eine Prioritätenliste für den Kulturbereich. Bei der schlechten Haushaltslage sind die Ressourcen für den Kulturbereich begrenzt. Eine Festlegung der Prioritäten erleichtert an vielen Stellen die Entscheidungen, was wir uns in welcher Form erhalten oder ausbauen wollen.

Der Bedarf an Ogata-Plätzen steigt. Es fehlen z.B. an der Kardinal von Galen Schule 20 Plätze. Die Diskussion um die Ogata-Plätze im gesamten Stadtgebiet darf nicht losgelöst von den Kita-Plätzen und deren Bedarf geführt werden. Der Ausbau der Ogata-Plätze muss an den Ausbau der Kitas gekoppelt werden. Entsprechend der Erweiterung der Kindertagesstätten ist auch hier Vorsorge zu treffen. Tobias Ortmann wies im Vorfeld der Klausurtagung auf das Problem hin. „Es kann nicht sein, dass wir die Kindertagesstätten ausbauen, die Kinder hier über Jahre betreut werden und die berufstätigen Eltern bei der Einschulung vor das Problem gestellt werden, keine Betreuungsplätze für ihre Kinder zu finden.“

Die Unterbringung der vielen Flüchtlinge stellt auch Lünen vor große Herausforderungen. Die Fraktion fordert die Umsetzung des lange durch den Rat beschlossenen Konzeptes, die Flüchtlinge dezentral unterzubringen. Sie fordert die Verwaltung auf, endlich die in Frage kommenden Standorte zu benennen und das Konzept endlich umzusetzen.

Die Fraktion will noch weiter über den Haushalt beraten. Zum Stellenplan und auch einigen Kostenstellen gab es noch Fragen.

Fraktion sucht Gespräch mit Vertretern aus der Wirtschaft

Die CDU-Fraktion Lünen befasste sich in ihrer letzten Sitzung mit der Fortsetzung der Wirtschaftsförderung in Lünen. „Gerade zur Konsolidierung des Haushalts ist die Fortsetzung der Wirtschaftsförderung vor Ort unverzichtbar“, erkläre Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel. „ In der engen Zusammenarbeit von allen, die in diesem Bereich für Lünen tätig sind liegt die Effizienz für Neuansiedlungen und Verlagerungen innerhalb Lünens. Die Ansprechpartner müssen vor Ort sein, um schnelles Handeln zu ermöglichen.“

Einhellig wurde in der Fraktion festgestellt, dass es nicht um die zukünftige Einsparung eines Geschäftsführers gehen kann, sondern dass das Ziel Lünen wirtschaftlich möglichst effizient voranzubringen im Vordergrund steht. Das operative Geschäft ist vor Ort zu erledigen. Die erheblichen Gewerbesteuereinnahmen, die sich in den letzten 10 Jahren sehr positiv entwickelt haben und die starke Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten machen deutlich, dass dies der richtige Weg war und bleibt.

Der bisherige Leiter der Wirtschaftsförderung Michael Sponholz  wird in der Großstadt Saarbrücken eine hochqualifizierte Beschäftigung finden und referierte in der Fraktion über seine Arbeit in Lünen. Dabei stellte er deutlich heraus, dass die Neuansiedlung von Betrieben auf noch freien Grundstücken gerade mal etwa 20 % seiner Tätigkeit ausmache. Bedeutender sei sich um den Bestand zu kümmern. Hierzu gehöre gerade auch die Nachfolgenutzungen für Grundstücke und Gebäude zu finden, Verlagerungen, die sich aus der Betriebsgröße ergeben zu unterstützen und für reibungslose Abläufe den engen Kontakt mit der Stadtverwaltung (besonders im Bereich Planung und Bauaufsicht) in jedem Einzelfall zu schaffen. Auch er rät von einer vollständigen Übertragung auf den Kreis Unna ab. Die Ortsnähe ist zur Bestandspflege erforderlich. Andere Städte im Kreis Unna  haben bereits wieder eine eigene Wirtschaftsförderung eingerichtet oder behandeln das Thema in den Räten.

Die CDU-Fraktion hat für den 23.02 zu einem runden Tisch eingeladen, an dem viele teilnehmen werden, die sich auch intensiv und hochkarätig mit der Thematik beschäftigen. Die CDU will deren Einschätzung und Erfahrungen aus der Vergangenheit differenziert kennenlernen und dabei auch die Frage der Organisationsform ansprechen. Wir haben schon Zusagen von verschiedenen Vertretern.

Unabhängig davon besteht in der CDU-Fraktion, wie auch von Seiten der Wirtschaftsförderung die Einschätzung, dass erheblicher neuer Gewerbeflächenbedarf besteht. Dies steht übrigens im Einklang mit dem Regionalplanentwurf und dem Kreiswirtschaftskonzept.

Mit freundlichen Grüßen

Arno Feller, Pressesprecher

DroegeMiddelAnnettewebDie CDU-Fraktion hält den Zusammenschluss der Sparkasse Werne und dem Sparkassenzweckverband der Städte Lünen und Selm sowohl in wirtschaftlicher als auch in politischer Hinsicht für eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung.

Beide Aspekte werde ich Ihnen gerne erläutern.

Die Entwicklung der Finanzmärkte stellt Banken und Sparkassen vor immer größer werdende Herausforderungen. Das historische und auch politisch bedingte niedrige Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt wirkt sich direkt auf die Ertragslage aller Kreditinstitute aus. Dazu kommt eine stetig steigende Regulierung, die personal- und kostenintensive Prozesse erfordert und damit gerade kleine Häuser besonders belastet. All das lässt sich in größeren Einheiten deutlich besser darstellen und führt bei einem fusionierten Haus zu Einsparungen.

Die Fusion erfolgt bei beiden Partnern aus einer Position der Stärke. Das haben die durchgehend positiven Testate der Wirtschaftsprüfer des Sparkassenverbandes bestätigt. Es handelt sich um lokal intensiv vernetzte Institute mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die sich nahezu perfekt ergänzen – starkes Kreditgeschäft auf der einen und starkes Anlagengeschäft auf der anderen Seite.

Die neue Größe erweitert die aufsichtsrechtlichen vorgegebenen Kreditgrenzen und führt zu einem größeren Spielraum im selbstständigen Handeln der neuen Sparkasse. Das wirkt sich auf die Kreditvergabe vor Ort aus und stärkt damit nicht nur die Region. So werden in Summe höhere Zinseinnahmen gesichert als beide Häuser einzeln haben würden.

Darüber hinaus führt der Zusammenschluss auch im Personal- und Sachkostenbereich mit den jeweiligen Synergieeffekten zu betriebswirtschaftlich positiven Effekten. Zum Beispiel werden Geldwäsche- oder Compliencebeauftragte nur einmal benötigt, das stellt dann relativ gesehen mehr Mitarbeiter für die Kundenbetreuung frei.

Wichtig ist und besonders hervorzuheben, dass der Zusammenschluss von den Mitarbeitervertretungen der beiden Sparkassen mitgetragen wird. Sie haben an allen vorbereitenden Arbeitskreisen teilgenommen. Das war uns als CDU-Fraktion besonders wichtig. Durch die Fusion wird es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen. Der Personalabbau erfolgt somit durch die natürliche Fluktuation wie altersbedingtes Ausscheiden von Mitarbeitern, deren Stellen nicht neu besetzt werden.

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LangkauGnterwebSehr geehrter Herr Neuhäuser,

wenn Sie sich einmal mit der Haushaltsentwicklung der von Ihnen angesprochenen Jahre näher beschäftigen würden, und die Zahlen gegenüber stellen, werden auch Sie, und ich denke auch Ihre Freunde innerhalb der GfL feststellen, dass die Ausgaben sowohl im Personalbereich der Verwaltung aber gerade auch im Bereich der Sozialleistungen erheblich gestiegen sind.

So sind im Jahre 2009 ca. 32 Mio. € an Personalaufwendungen gezahlt worden, im Jahre 2015 sind es bereits ca. 40 Mio. € als Folge der Tarifabschlüsse der letzten Jahre. Nehmen Sie die U-3 Betreuung der Kinder: in 2009 betrugen die Personalausgaben dort ca. 4,5 Mio. €, in 2015 sind es bereits 3 Mio. € mehr, erklärlich durch 143 zusätzliche Betreuerinnen für unsere Kinder durch die neue kindergartenregelung. Bei den Transferleistungen beträgt der Unterschied alleine ca. 17 Mio. € an Mehraufwand. Zu Ihrer Erläuterung, dies sind Zahlungen an zu unterstützende Bürger.

Alles Umstände, die die Kommunalpolitik nicht zu verantworten hat. Dennoch werfen Sie der CDU und SPD vor, als „Lüner Klüngel“ diese Misere zu verantworten.

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Am Montagabend traf sich die CDU-Fraktion an der Persiluhr in der nördlichen Innenstadt, um sich von den weiteren anstehenden baulichen Veränderungen ein Bild machen zu können. Die ausgewählte Leitidee „Raum, Ordnung und Identität“ im „Masterplan Nördliche Innenstadt“ sieht vor, dass der Straßenraum von der Lippebrücke bis hin zur Kurt-Schumacher-Straße an der südlichen Fußgängerzone angepasst wird, damit ein einheitliches Stadtbild entstehen kann.

Am Eingang zum Tobiaspark entstand für Kinder der größte Spielbereich der Lüner Innenstadt, die störenden Pflanzenbeete wurden im Zuge dessen entfernt. Die Engelstraße wird als Standort für die barrierefreie Bushaltestelle gut angenommen, so dass die Gastronomie mehr Nutzungsfläche erhielt. Sie lädt demnach nun noch besser zum Verweilen ein.

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LangkauGnterwebNatürlich ist es absolut nicht erfrischend einen Haushalt zu verabschieden, der gleich im ersten Jahr mit einem erheblichen Minus trotz der erhöhten Schlüsselzuweisungen des Landes abschließt und erst für 2018 bzw. 2019 wieder ein Plus für den städtischen Haushalt ausweist.

Aber diesem Haushalt zuzustimmen ist allein schon deshalb den Bürgern geschuldet, damit die Stadt nicht unter das Nothaushaltsrecht fällt: das heißt die Stadt und die Politik können entscheiden was wo in Lünen entsteht, bzw. wo investiert wird. Alle freiwilligen Leistungen können getätigt werden wenn die Aufsichtsbehörde diesem veränderten Haushalt zustimmt, wovon sowohl Verwaltung als auch die CDU –Fraktion ausgeht.

Das Versagen der Zustimmung durch die GfL, den Grünen, Linken und Piraten/UWG zeigt jedoch, wieviel diesen Parteien an der Zukunft Lünens gelegen ist.

So würden bei Rückfall in den Nothaushalt Hausaufgabenhilfe, aber auch Ausgaben für Kultur, und auch die freiwilligen Leistungen für den Sport bzw. den Sportverein nicht mehr gezahlt, heißt im Umkehrschluss das die GfL ihr Wahlprogramm bzw. die Wahlschlagzeilen auf den Plakaten in dieser Abstimmung ad absurdum geführt hat.

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caritas VerbandHerr Leimann teilte mit, dass die erwartete Prognose an Flüchtlingszuläufen zum Jahresbeginn auf etwa 230.000 auf gesamt Deutschland beziffert wurde. Nach den letzten Angaben aus dem Innenministerium wurde diese Zahl nun auf etwa 800.000 korrigiert, Tendenz steigend. Für Lünen bedeutet dies folgendes: knapp über 21% aller Asylbewerber in Deutschland werden dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel" zufolge Nordrhein-Westfalen zugeteilt. Lünen als beteiligte Stadt erfüllt mit seinen momentan 766 Flüchtlingen die entsprechende städtische Quote bereits annähernd für die nachgebesserte Zahl, weshalb nicht davon auszugehen ist, dass die Stadt nochmals einen ähnlichen Anschwung erhalten wird wie es zuletzt der Fall war. Für das nächste Jahr sind die Prognosen natürlich aufgrund der Vielzahl an Krisengebieten schwieriger.

In Lünen ist die Flüchtlingspolitik laut Leimann eine Art Erfolgsgeschichte. Das Flüchtlingskonzept, das 2012 auf den Weg gebracht und im Februar des letzten Jahres einstimmig vom Rat verabschiedet werden konnte, sieht vor, dass Flüchtlinge in Lünen in dezentralen Einrichtungen mit nicht mehr als 40 Personen pro Einheit untergebracht werden. Dabei werden nur Stadtteile in Betracht gezogen, die die sozialen Indikatoren erfüllen. Aufgrund des Anstieges der Personenzahl werden es demnach wohl nun 4 Standorte mit Kapazitäten von bis zu 50 Asylbewerbern, um dem Ganzen gerecht zu werden. Die Flüchtlingsaufnahme an der Hauptschule Wethmar beschrieb Rolf Leimann als „entspannte Meisterleistung". Man konnte innerhalb von 24 Stunden sämtliche Kräfte bündeln und hatte trotz der Notlage alles im Griff. Die größte Spannung löste sich dann bei der Kontaktaufnahme, als die Busse mit je 50 Personen an der Hauptschule ankamen. Es wurden sogleich Spielzeuge an die Kinder verteilt, sodass auch für die Asylbewerber deutlich wurde, dass hier ein wohlwollendes Gefüge besteht. Am Infostand vor der Hauptschule gab es dabei wenig Informationsanfragen, es ging bei allen Lüner Bürgerinnen und Bürgern vielmehr um die Frage, inwiefern man helfen kann. „Das ist etwas, worauf wir ungemein stolz sein können", sagte Leimann. Bürgermeisterkandidat Arno Feller machte deutlich, dass auch von Seiten der Politik ein fraktionsübergreifender Wille zur aktiven Gestaltung der Flüchtlingsfrage in Lünen Bestand hat. Hier unterstrich Herr Leimann, dass es in anderen Kommunen weitaus mehr Konflikte in solchen Entscheidungsfindungen gibt und Lünen demnach als Vorreiter einzustufen ist.

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Den fraktionsübergreifen Antrag haben wir gemeinsam gestellt. Die unterzeichnenden Fraktionen haben zum Wohle und im Interesse der Stadt das feste Bestreben mit dem gestellten Antrag auf eine breite Zustimmung zu treffen. Der Antrag resultiert aus einer Sitzung an der alle Fraktionen und die Bürgerinitiative Lünen ohne Forensik vertreten waren. Den Inhalt des Antrags können Sie der Anlage entnehmen.

Aus unserer Sicht sind leider viele Bewertungen und Entscheidungen von Behörden fehlerbehaftet und rechtlich nicht zwingend. Dies ist unserer Ansicht nach bei der Standortentscheidung zur Errichtung einer Maßregelvollzugsklinik auf der Victoria-Fläche leider auch der Fall. Folglich ist es inhaltlich nur konsequent und sachdienlich diese Entscheidung gerichtlich weitestgehend prüfen zu lassen.

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DSC00464webDie Christdemokraten unter Leitung des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Arno Feller gingen am Montag, 10.08.2015, die Waltroper Straße ab. Der Verkehrsfluss dort ist seit Verschwinden der Verkehrsinseln in der Mitte der Straße deutlich besser. Dabei fällt auf, dass die Fahrradspur auf der Straße gelegen ist, Fahrradfahrer jedoch nach wie vor die alte Spur neben den Gehwegen benutzen können. Als Problemfeld sieht die CDU-Fraktion jedoch, dass die neuen Fahrradspuren am Ende ihres Verlaufs ins Nichts übergehen. Hier fehlt eine Führung auf die Gehwege, um irritierende Situationen vor der Kreuzung zu vermeiden. Somit ist die Stadt gefragt, um präventiv Unfällen vorzubeugen.

Arno Feller sprach mit dem Technischen Beigeordneten Matthias Buckesfeld über die Situation und man konnte einen Konsens finden. In der kommenden Woche findet nochmals ein Ortstermin mit Vertretern der Brami-Gemeinschaft, der Polizei und Ordnungsbehörde sowie von Haus & Grund Lünen statt. Dabei soll mit den Beteiligten über Nachbesserungen diskutiert werden, welche voraussichtlich besonders in Einmündungs- und Kreuzungsbereichen liegen. Die CDU-Fraktion begrüßt diesen Schritt der Stadt und hofft auf zeitnahe Verbesserungen.

Die CDU-Fraktion Lünen bittet den Dezernenten Herr Müller-Baß sowie das Schulamt zu prüfen, ob Lehrinnen und Lehrer aus dem Ruhestand heraus dafür geworben werden können, die Hausaufgabenbetreuung ehrenamtlich zu übernehmen. Die außerschulische Betreuung und Unterstützung wäre sicherlich auch für Flüchtlinge die bestmögliche Variante, da sie unsere Sprache noch erlernen müssen und auf jede Hilfe angewiesen sind. Dank einer solchen Betreuung kann der Alltag in und nach der Schule sicherlich besser gemeistert und die Lehrer vor Ort entlastet werden. Dabei wäre es hilfreich, wenn auch (ehemalige) Schuldirektorinnen und -direktoren helfen und Personen nennen, die ein solches Projekt unterstützen würden. „Jede gut koordinierte Hilfe ist willkommen, um Erleichterungen für die Menschen zu schaffen, die vor brutaler Gewalt aus ihrer Heimat geflohen sind“, erklärte Bürgermeisterkandidat Arno Feller.

Darüber hinaus regt die CDU-Fraktion Lünen an, dass Patenschaften für Flüchtlinge und gerade Flüchtlingskinder organisiert werden. Fallbeispiele aus anderen Städten sowie auch Erfahrungen hier in Lünen beweisen, dass eine Integration sowie Verarbeitung des Erlebten am besten im Austausch mit nahezu Gleichaltrigen passieren kann. 2011 erhielten beispielsweise das Freiherr-vom-Stein Gymnasium, das Städtische Gymnasium Lünen-Altlünen sowie die Ludwig-Uhland Realschule Lünen für ihre langjährigen Tätigkeiten in diesem Bereich den Ehrenamtspreis der CDU Lünen. Hierzu sollte mit den diversen Stiftungen und Organisationen in unserer Stadt gesprochen werden, um diese ehrenamtliche Tätigkeit auch weiterhin angemessen zu würdigen und finanziell sicher zu stellen.  

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