Zu ungewohnter Zeit traf sich die CDU-Fraktion Lünen am vergangenen Montag um 16.00 Uhr, um die Ratssitzung vorzubereiten, da sich die Parteineuwahlen zeitlich anschlossen.|

 

Dabei wurde beschlossen, noch einen Antrag zu stellen, in dem die Verwaltung beauftragt wird, den Rat über die näheren Hintergrund der Straßennamensdiskussion Agnes Miegel und Karl Wagenfeld) zu informieren und eventuellen Handlungsbedarf zu ermitteln. Dabei spielt das Lebenswerk der Namensgeber insgesamt mit Sicherheit eine Rolle. Verblüffend ist die Diskussion zumindest insoweit, als die Bundespost Agnes Miegel zu einer Zeit mit einer Briefmarke geehrt hat, als die Empfindlichkeiten zu einer Rolle in der NS-Zeit schon Allgemeingut waren.

Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel gab zu Bedenken, dass eine Namensänderung immer ganz erheblichen Aufwand und Kosten für die Anwohner bedeutet. Es sollte jedenfalls auch ermittelt werden, ob diese auf eine Namensänderung Wert legen würden.

 

"Das ist ein reiner Show-Antrag", kommentierte die Fraktionsvorsitzende den Antrag der Bündnisgrünen zum Thema "Nutzung des Hallenbades durch Jugendliche". "Das Gebäude gehört nicht der Stadt, von der Schließung bis zum Abriss werden nur wenige Wochen vergehen und selbst wenn man dies außer acht ließe, blieben extrem kostenträchtige Sicherungsmaßnahmen, um zum Beispiel das 3,50 m tiefe Becken abzudecken oder in sonstiger Weise zu sichern. "Wir sind uns sicher, dass in den voraussichtlich sechs Wochen zwischen Nutzung und Abriss keine angemessene Zwischennutzung in wirtschaftlich vertretbarer Weise möglich wäre, was auch den Grünen vor der Antragstellung einleuchtend gewesen sein müsste." 

annette internet 1329292306Zur CDU-Fraktionssitzung am 11.07.11 begrüßte die Vorsitzende Annette Droege-Middel den Geschäftsführer der WBL, Herrn Jonic, der die bisherigen Grundideen zur Einführung einer gelben Tonne vorstellte, die das bisherige Abfuhrsystem der "gelben Säcke" ab Januar 2012 ablösen könnte.| Die politischen Vorgespräche werden in der Sommerzeit erfolgen und sollen in die Ausschusssitzung Sicherheit und Ordnung im September münden.

 
Aus Sicht von Herrn Jonic ergeben sich aus der Einführung der Tonne deutliche Vorteile.
Der Nachteil des erhöhten Platzbedarfs für eine zusätzliche Tonne würde danach durch die erhöhte Wirtschaftlichkeit, bessere hygienische Voraussetzungen und gesundheitliche Verbesserungen für die mit der Abfuhr betrauten Mitarbeiter bedeuten.
Wirtschaftlich sei festzustellen, dass der Materialaufwand für die gelbe Tonne, bei der von einer "Lebenszeit" von ca. 10 Jahren auszugehen sei, niedriger liege. Zur Zeit sei eine deutliche Zunahme des Bedarfs an gelben Säcken festzustellen, ohne dass dies einem erhöhten Müllaufkommen entspreche. Insofern sei von zunehmender Fremdnutzung auszugehen. Die gelben Säcke würden an 23 Verteilstellen bereitgehalten. Die Materialkosten seien aufgrund erhöhter Rohstoffkosten deutlich gestiegen.
Die bei den meisten Bürgern vorgenommene Kellerlagerung der gelben Säcke führe schnell zu Geruchsbelästigungen und das Risiko der Ungezieferbelastung sei vorhanden, was bei der gelben Tonne nicht der Fall sei. Im Straßenbild seien die gelben Säcke am Wochenende ein Problem, da einige Unternehmen die Säcke bereits am Freitag für eine Abholung am Montag bereitstellten und die Säcke der Witterung - Regen, Wind und Schneefall - sowie Vögeln und Ratten ausgesetzt seien. Allein ein offener Sack führe zu einem hässlichen verstreuten Müllberg. Bei Sturm seien auch schon Verkehrsbehinderungen aufgetreten.
Besonders belastend sei die Abfuhr der gelben Säcke für die Mitarbeiter, wobei dies nicht am Gewicht liege, sondern an der erforderlichen Überwindung der Ladekante des Sammelfahrzeuges. Die hundert- und tausendfache Hebebewegung habe in den Jahren seit der Einführung gezeigt, dass gerade diese Mitarbeiter gesundheitlich am ehesten betroffen seien. Bei der Heranführung einer Tonne an den ebenerdigen Ladehebel das Sammelfahrzeuges würde eine deutliche Verbesserung eintreten.
Die Sammelmengen seien im Vergleich mit anderen Städten, die andere Abfuhrrhythmen oder bereits eine Tonne eingeführt hätten, deutlich. Bei einer vierwöchigen Abfuhr würden ca. 20 kg /Jahr und Person anfallen, bei einer zweiwöchigen Abfuhr - wie in Lünen - etwa 35 kg und bei einer Tonnenabfuhr ca. 45 kg.
Nach dem bisherigen Stand will WBL den politischen Gremien die Wahlmöglichkeit zwischen einer 120 l Tonne (=Größe der Standardrestmülltonne) und einer 240 l Tonne eröffnen.
Als langfristiges Ziel sei eine Kombination mit der Wertstofftonne angestrebt, die ab 2015 gesetztlich vorgesehen ist. Falls sich die rechtlichen und vertraglichen Möglichkeiten ergeben, könnten die betroffenen Wertstoffe wie Metall und Kunststoff, die nicht Verpackungsmaterial sind, aber auch Elektrokleingeräte, mit diesen Tonnen gemeinsam gesammelt werden. Hier zeigen die Erfahrungen der Probeläufe in anderen Städten (sogenannte orangene Tonne), dass lediglich 7 kg pro Person und Jahr anfallen und dies dann gut gemeinsam gesammelt werden könnte.
Die Fraktion diskutierte lebhaft die Problemkreise, besonders die Frage der Stellmöglichkeiten. Auf Nachfrage teilte Herr Jonic mit, dass mit einem Sammelsystem, bei dem Alles in eine Tonne komme und die Sortierung an Sammelpunkten erfolge, nicht zu erwarten sei. Die hierzu durchgeführten Untersuchungen hätten gezeigt, dass ein solches System zu starke Verschmutzungen der Wertstoffe produziere und beispielsweise Papier dann nicht mehr zu verwerten sei.
"Die weitere Diskussion um die Einführung und die Feinheiten der Ausgestaltung wird die Fraktion mit Interesse verfolgen", kündigte Annette Droege Middel an.
 
Die Fraktion wird sich am 18.07.11 in Brambauer wiedertreffen. Im Rahmen der Ortsteilbereisungen wird die Fa. Dahlke, das Bürgerhaus Brambauer, die Umweltwerkstatt und das Freibad besucht.

 

brambauer 1311235082Mehrere Standpunkte im Stadtteil Brambauer waren am Montag Abend Ziel der CDU-Fraktion Lünen.

Zunächst begrüßte Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel die Mitglieder vor der Firma Garten- und Landschaftsbau Dahlke.| "Wir haben heute ein richtig schönes Programm vor uns", freute sie sich. Paul Jahnke informierte als Vorsitzender der CDU Brambauer die anderen Teilnehmer über die einzelnen Besuchsstationen.

Vor der Firma Dahlke an der Brechtener Straße wandte er sich zunächst an die Inhaber, Sabine und Andreas Dahlke. "Ich hoffe, ihr fühlt euch hier wohl. Im alten Betrieb hattet ihr ja den Wunsch gehabt, auszubauen." Das bestätigte auch Sabine Dahlke. "Wir haben uns lange nach einem passenden Grundstück umgesehen." Seit drei Jahren ist die Firma an ihrem neuen Standpunkt zu Hause. Zu Beginn habe es einigen Widerstand von Seiten der Anwohner gegeben, die unter anderem chaotische Parkverhältnisse befürchtet hatten. "Die Sorgen waren unbegründet, die Situation hat sich mittlerweile beruhigt", resümierte Droege-Middel, deren Fraktion das Unternehmen damals unterstützt hatte.

Später ging es weiter zum Bürgerhaus Brambauer, wo die CDU sich über den geplanten Fahrstuhl informierte. Hier informierte Josef Krohn vom Pflegeverein des Bürgerhauses über die Details. "Die Bauarbeiten beginnen Dienstag", verkündete er. Da das Gebäude schon sehr alt ist, muss die Statik zunächst mit Stahlträgern gesichert werden. Im ersten Stock wird demnächst die Bücherei ansässig sein. Büchereileiter Klaus Franek hofft mit Krohn, dass die Umbaumaßnahmen Ende August beendet sind. In etwa einem Monat sollen der alte Standort geschlossen und die Bücher für den den Umzug verpackt werden. Helfer vom Schützenverein, der Feuerwehr und der Arbeitslosen-Initiative ständen schon bereit. "Wir schätzen Ihre ehrenamtliche Arbeit sehr", wandte sich die Fraktionsvorsitzende an Klaus Franek und Josef Krohn. Vor einem Dreivierteljahr hatte die Fraktion entschieden, Mittel aus dem Konjunkturpaket II für den Bau des Fahrstuhls bereitzustellen. So werden die Räumlichkeiten der Bücherei barrierefrei erschlossen. Die Kosten belaufen sich auf rund 175 000 Euro.

Die letzte Station war die kürzlich fertig gestellte Grillhütte Tockhausen am Freibad, wo die umfassende Ortsbegehung der Christdemokraten einen gemütlichen Abschluss fand. Die CDU Brambauer befürwortet eine Einzäunung der Grillhütte, um sie gegen Vandalismusschäden zu schützen.

Anschließend trafen sich die Fraktionsmitglieder noch zur Vorstandssitzung im Freibad Brambauer. Dort wurden vor allem Termine verkündet. Der Bürgerball der CDU-Fraktion Lünen findet am 8. Oktober im Hansesaal statt.

Die weiteren Termine betreffen die CDU Brambauer: Die Vorstandssitzungen finden jeweils um 19.30 Uhr statt, und zwar am 20.9. (Brambauer Hof), 18.10. (Hubertusstuben) und 15.11. (Brambauer Hof). Ein Jahresabschlusstreffen findet am 8.12. in der Gaststätte Allegro ab 19 Uhr statt.

Gegen Ende September plant die CDU außerdem noch ein Herbstfest im Bürgerhaus Brambauer. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.

Als referierenden Gast konnte die CDU Frau Barbara Schmidt. gewinnen, die in Lünen die Geschäftsstelle der Bundesagentur für Arbeit leitet.| Fraktion und Partei ließ sich zum einen über die aktuelle Arbeitsmarktsituation informieren, die von Frau Schmidt überaus positiv bewertet wurde. Der Aufschwung würde auch vor Lünen nicht Halt machen und so freue man sich über eine positive Bilanz. Konkrete Zahlen aus Juni 2011 zeigten ein deutliches Bild der sich auch weiterhin abzeichnenden positiven Entwicklung.

Auf der anderen Seite wurde auch die sich abzeichnende Änderung in der Agentur angesprochen, die sich für die Lüner  jedoch nicht negativ auswirken wird, so die klare Auskunft der Geschäftsführerin der BA Lünen. Weiterhin wird jeder, der seinen Anspruch nach SGB III anmelden und sich eingehend beraten lassen will, in Lünen einen adäquaten Ansprechpartner vorfinden. Gerade diese Zusage freute die CDU, da Strecken z.B. nach Hamm für einige Anspruchsinhaber kaum zu bewältigen sein dürften.

Kritisch wurde angemerkt, dass die Devise der Bundesagentur nicht immer nur Fortbildung, Zertifizierung und Weiterbildung sein dürfe, Ratsfrau Engelke wies darauf hin, dass Bedürfnisse und Können der Kunden der BA durchaus einen größeren Einfluss auf die Beratung durch die Berufsberater bilden müsse.

Besonders positiv hob Frau Schmidt die Situation der Großbaustelle der TRIANEL hin. Nicht nur die Mitarbeiter der Baustelle würden durch den Bau des Kohlekraftwerkes profitieren, da diese Mitarbeiter auch ein „Leben nach dem Job“ hätten, würde gerade die Gastronomie klar Ihren Vorteil aus der aktuellen Situation ziehen. Auch in Zukunft würden nicht nur die FORTUM Mitarbeiter im Kraftwerk arbeiten, vielmehr würden auch andere Arbeiten von Lüner Unternehmen eingekauft werden, wodurch der Arbeitsmarkt entlastet werden würde.

Die CDU befragte Frau Schmidt nach der bedauerlichen und hohen Anzahl von Langzeitarbeitslosen, doch eine Lösung, wie man diese Zahl minimieren könne wurde nicht angeboten.

 

In der ersten Sitzung nach der Sommerpause wurden von der CDU-Fraktion die Themen bezeichnet, die im laufenden Jahr zur Vertiefung anstehen.

Einen wesentlichen Anteil wird danach der aktuelle Stand der Haushaltskonsolidierung haben und es werden die Perspektiven für 2012 aufzuzeigen sein. Im Jugendbereich wird neben der Kindergartenversorgung auch die Frage von Konsequenzen aus der Auswertung der Facebookparty auf der Tagesordnung stehen und im Rahmen der Gesamtausrichtung der Jugendpolitik zu diskutieren sein. Neben den Dauerthemen im Bereich Schule, Sport und Feuerwehr steht die konzeptionelle Flächentwicklung im Focus. Von der Gewerbefläche über die Wohnbaufläche bis hin zur Verkehrsinfrastruktur und Fragen aus den Bereichen der Naherholung, der Ausgleichsflächen und der organisatorischen Strukturierung zukünftiger Grundstücksangelegenheiten wird hier ein weites Feld in grundsätzlichen Fragen angegangen. Viele Fragen ergeben sich hier aus den Beschränkungen, die der RVR (Regionalverband Ruhr) aus dem Bereich der Landesplanung sieht. Hier gilt es für Lünen geeignete Maßstäbe zur möglichen weiteren Entwicklung zu finden und in Handlungsfelder umzusetzen. Von den konkreten Fragestellungen wird der sogenannte Nordtunnel, der für den Preußenbahnhof vorgesehen ist, einer differenzierten Betrachtung unterzogen, da seit der Planung bereits mehrere Jahre ins Land gegangen sind. Gleiches gilt für ein eventuelles Windvorranggebiet in Lünen. Zu dieser Thematik wird die Verwaltung schon in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses berichten.

"Bei sparsamer Haushaltsführung ein Optimum für den Lüner Bürger erreichen" könnte eine Überschrift für die Arbeit des nächsten Halbjahres sein, fasste Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel die Gespräche am letzten Montag zusammen.

 

Neuorganisation der Polizei hat keine Qualitätsnachteile auf die Arbeit vor Ort

Die Polizeiwache in Brambauer hat am 31.8.2011 ihr altes Domizil geschlossen und viele Bürger sind um die Sicherheit in Brambauer besorgt. Das nahmen der stellvertretende Bürgermeister  Thomas Gössing, Fraktionsvorsitzende der CDU Annette Droege-Middel und der neue Parteivorsitzende Dieter Möller  zum Anlass, die Polizeiinspektion in Lünen zu besuchen und den neuen Inspektionsleiter POR Frank Schulz in Lünen zu begrüßen.|

Die Neuorganisation der Polizei im PP Dortmund war Hauptthema.

Lünen ist die größte der drei Polizeiinspektionen des Präsidiums Dortmund. Sie ist für über 270 000 Dortmunder und Lüner Bürger zuständig und weist mit ihrer kommunalübergreifenden Zuständigkeit eine Besonderheit aus. Ihre primäre Aufgabe ist die Gefahrenabwehr.

Die Neuorganisation betrifft in erster Linie nur verwaltungstechnische Aufgaben. Es wird auch nur Personal mit verwaltungstechnischen Aufgaben in andere Wachen verlagert.  

Deshalb wird es keine Auswirkungen  auf die Ausführung der primären Aufgabe vor Ort, der Gefahrenabwehr geben.  Die Polizistinnen und Polizisten in Lünen werden in gewohnter Form präsent sein und auch den Ortsteil Brambauer in gewohnter Weise mit versorgen.

Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen nach wie vor in Lünen vortragen. Bei den Aufgaben der Polizei, die durch Beamte zukünftig in Dortmund bearbeitet werden, will sich POR Frank Schulz sehr dafür einsetzen, dass die Lüner Bürger nicht schwierige Fahrzeiten auf sich nehmen müssen. Er sicherte zu, dass er mit dem Dortmunder Polizeipräsidenten, eine „Lüner Lösung“ anstreben will. In Brambauer gibt es eine Anlaufstelle in der Sparkasse, die 17 Stunden in der Woche besetzt ist. Sie steckt zwar noch in den Kinderschuhen aber POR Frank Schulz ist davon überzeugt, dass die Bürger/innen sie annehmen werden und die Arbeit vor Ort keine Qualitätsverluste erleiden wird.

Schulz lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Die CDU- Fraktion kritisierte, die häufigen Wechsel in der Führung der Polizeiinspektion Lünen und wünschte sich, dass POR Schulz die Leitung der Lüner Polizeiinspektion länger besetzt. Sie  verspricht sich davon eine größere Konstanz vor Ort und will mit POR Schulz im Gespräch bleiben.

 

Am Montag, den 12.09.11 wird die CDU-Fraktion Lünen das Thema "Freibad Brambauer" auf der Tagesordnung haben. Anlass ist die Erklärung von Paul Jahnke, dass die zurückliegende Saison katastrophal war. Stv. Bürgermeister und Bäderbeiratsmitglied Thomas Gössing hat zu einem Informationsaustausch neben Herrn Jahnke auch das Mitglied des Trägervereinsvorstandes Klaus Stallmann und Dr. Achim Grunenberg - Stadtwerke Lünen - gebeten. "Ziel muss weiterhin sein, den Fortbestand des Freibades Brambauer zu sichern," erklärte Thomas Gössing.

 

CDU-Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel begrüßte am letzten Montag Klaus Stallmann und Paul Jahnke im Rahmen der turnusmäßigen Sitzung, die in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende und Stellvertreter des Trägervereins Freibad Brambauer zu Gast waren. Die ausgesprochen schlechte Sommersaison führt im laufenden Jahr zu einer Deckungslücke beim Betrieb des Freibades. Beide konnten von entsprechenden Bemühungen berichten, z.B. mit Hilfe des Fördervereins für das Freibad, Unterstützung zu erlangen. Positiv bleibt zu vermerken, dass die Kostenlast aus der Kleinschwimmhalle zur Jahresmitte entfallen ist und damit die Dauerzuschussbedürftigkeit insoweit entfällt. Die Fraktion würdigte die vielen Eigenleistungen des Vereins und das hohe Bürgerengagement. Die Sorgen werden geteilt und die bereits erfolgten Bemühungen anerkannt. "Bei so viel Engagement und breitem Rückhalt in der Bevölkerung wird es im Freibad Brambauer weitergehen" fasste Annette Droege-Middel ihren Eindruck von dem Besuch zusammen.

 

Die CDU Ortsunion Lünen Altstadt unter dem neuen Vorsitzenden Alexander Fischer hat am Dienstag, dem 13.09.2011 mit dem erweiterten Vorstand und den Mitgliedern des Rates das Kohlekraftwerk Trianel in der Frydagstr. besichtigt. Um jedem Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich Eindrücke aus nächster Nähe zu machen, hat der Geschäftsführer Manfred Ungethüm die Möglichkeit angeboten, einen Bustour durch die mittlerweile weit fortgeschrittene Baustelle vorzunehmen.

Während zu Beginn der Besichtigung die Entstehung und das Fortschreiten der Baustelle mit einer Präsentation vorgestellt wurde, gab es für die Interessierten im Verlauf der Bustour die Möglichkeit, zum Beispiel in die bereits gefüllte Tasse des Kühlturms einzusehen, und die Dimensionen des Baus aus der Nähe zu erkunden. Auch die Wege zwischen der Kohleanlieferung, der Entladung der Schiffe, das Verbringen in die Silos, von dort in die Kohlemühlen und zur Verbrennung wurden vor Ort vorgestellt.

Zum Abschluss wurde durch den technischen Leiter des Kraftwerkes, Herrn Mike Jakob, die Möglichkeit gegeben, sämtliche Fragen zur Beantwortung zu stellen, die für die Mitglieder der Ortsunion noch offen waren. Hierzu zählten neben technischen Spezifikationen auch die Sorgen der Besucher über eine Erwärmung des Lippewassers und die Emissionen.

Derzeit überprüfe der TÜV die Schweißnähte des Kessels um desaströse Druckproben wie in Kraftwerken in der Umgebung zu vermeiden, in denen eine Vielzahl von Undichtigkeiten offensichtlich wurden, die dazu führten, dass Kessel oder Kesselgerüste komplett erneuert werden müssen. Solche Sorgen stünden in Lünen nicht zu erwarten wurde versichert.

Ratsherr Niehues war besonders zufrieden, dass nach dem Urteil des EuGH, der die Klagerechte für Naturschutzverbände stärkte, jedoch hinter den Erwartungen der Naturschutzverbände und den Schlussanträgen der Generalanwältin Sharpston zurückblieb, der Termin vor dem OVG Münster am 15. November 2011 vermutlich eine Rechtssicherheit schaffen wird. Die „Hausaufgaben“ sind durch die Trianel gemacht, das wurde der Ortsunion mit auf den Weg gegeben.

Nach einem gemeinsamen Abendessen konnte die Ortsunion die Baustelle mit dem sicheren Wissen verlassen, dass hier in Lünen derzeit Deutschlands modernstes Kraftwerk entsteht, welches dafür sorgen wird, dass Versorgungsengpässe für Elektrizität nicht zum Tragen kommen.

Mitgeteilt durch RA Niehues

Die CDU-Fraktion ließ sich heute informieren, dass die Wertstofftonne in jedem Fall durch die Änderung der Verpackungsverordnung auf die Bürger Lünens zukommen wird. Insofern scheint es sinnvoll, bereits frühzeitig die gelbe Tonne zu einzuführen.|

 Lünen würde in verschiedener Hinsicht profitieren:

Neben der Sauberkeit des Stadtbildes erscheint auch das Wohl der Mitarbeiter der WBL ein nicht zu vernachlässigender Aspekt, der eine zeitnahe Einführung der gelben Tonne begünstigen muss.

Nach Angaben der Verantwortlichen leiden diejenigen Mitarbeiter, die täglich mehrere tausend Säcke in die Müllwagen verfrachten, bereits frühzeitig an schweren Rückenproblemen, die ein Arbeiten über das 60. Lebensjahr hinaus fast unmöglich machen.

Gegen die gelben Säcke spricht zudem, dass die Verteilung dieser Säcke ein logistischer Aufwand und daher teuer ist. Außerdem werden die gelben Säcke oftmals sachfremd als Sammelbehälter missbraucht. Auch das Risiko des Fehlbewurfes erscheint wesentlich geringer.

Für die CDU-Fraktion ist der wichtigste Aspekt, dass eine Wertstofftonne innerhalb der nächsten Jahre eh zwingend vorgeschrieben sein dürfte. Insofern erscheint es günstig und sinnvoll, sich kurzfristig für die gelbe Tonne auszusprechen.

Den Kritikern ist vorzuwerfen, dass mit einer ablehnenden Haltung zur gelben Tonne das Risiko eines Arbeitsplatzverlustes nicht ausreichend berücksichtigt wird.  Denn neben den abholenden Mitarbeitern der WBL wird in Lünen Personal für die Wartung und Instandsetzung der Wagen etc. benötigt.

Politik ist beim Wiederaufbau in der Verpflichtung

 Der Brand und die Zukunft des Schlachthofes Milk und Beermann war Thema in der Fraktionssitzung der CDU am gestrigen Abend. Die Mitglieder nahmen mit Entsetzen zur Kenntnis, dass der Betrieb komplett ausbrannte. Da von einem Totalschaden auszugehen ist, sind 150 Arbeitsplätze in unserer Stadt gefährdet. Die Fraktionsmitglieder waren sich darüber einig, dass das Unternehmen beim Wiederaufbau  unterstützt werden muss. Die Politik ist gegenüber den Mitarbeitern und dem Unternehmen in der Verpflichtung  nach schnellen und tragbaren Lösungen zu suchen.

Die Fraktion war beruhigt, dass das vorbildliche Verhalten der Mitarbeiter und der Einsatz der Feuerwehr weiteren Schaden für Personen verhindern konnten, dafür ist allen Betroffenen zu danken. 

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