Die CDU-Fraktion besuchte die Polizeiwache in Lünen, um sich nach den Veränderungen  in der Organisation nach der Umstrukturierung der Polizei Dortmund zu erkundigen. Im Vordergrund stand die Besorgnis, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger erhalten bleibt und darüber hinaus der Wunsch, dass die Sicherheit verbessert wird.|

Zunächst überraschten Polizeirat Gereci und der erste Polizeihauptkommissar Demuth die anwesenden Mitglieder der Fraktion mit der Nachricht, dass die Polizeiinspektion Lünen ab 1. März einen neuen Leiter hat. Frank Schulz wird Lünen als stärkste Polizeiinspektion von Dortmund demnächst leiten.

Zum Thema Brambauer resümierte Klaus Stallmann, ehemaliges MdL für die CDU:„Am 01.09.2011 ist Feierabend“. Stallmann selber hatte zuvor eine Lagebesprechung vor Ort in Brambauer mit Herrn Jung, bei dem die Optionen für eine Anlaufstelle in Brambauer erörtert werden konnten. Hier wurden zunächst sechs mögliche Anlaufstellen aufgesucht, denn eines wurde unisono vertreten: Die Bevölkerung Brambauers wird auch in Zukunft, nach dem 01.09.2011 eine Anlaufstelle vor Ort haben, um z.B. Anzeigen abzugeben oder Beobachtungen mitzuteilen.

Herr Demuth sowie Herr Gereci, die auf Seiten der Polizei kompetent der Fraktion Rede und Antwort standen, merkten an, dass durch die Zusammenfügung der Wachen eine präventive Verbesserung für Brambauer zu erwarten sein wird. Brambauer wird dann über eine zusätzliche regelmäßige Streife verfügen, wie es sie zuvor so noch nicht gab. Der relative kleine Personalkörper der Wache Brambauer mit dem hohen Durchschnittsalter von über 51 Jahren und den damit verbundenen „Krankmeldungen“ wird durch die deutlich jüngeren Lünener Kollegen aufgefrischt werden. Die Kernüberlegung, so gab Herr Gereci an, sei, alle Lüner Polizeibeamten dahingehend zu motivieren, Lünen, inklusive Brambauer als ihren Wachbereich zu akzeptieren und hier mit möglichst großer Motivation zu agieren.

Mit der Zusammenlegung der beiden Wachen Brambauer und Lünen wird die neue Wache die zweitgrößte im Bezirk Dortmund und kann entsprechend flexibel auf die Anforderungen reagieren.

Die Beamten versicherten der CDU-Fraktion, dass selbstverständlich über die Rufnummer 110 die Polizei stets erreichbar sei. Die wichtigste Frage um die Sorge der subjektiven Sicherheit der Bevölkerung sei, wie schnell die Polizei vor Ort ist. Hier richten sich die Einsatzzeiten nach einer Prioritätenskala und in Anbetracht der gesamten organisatorischen Veränderungen im ganzen Land wäre bereits Anfang 2011 durch den Polizeipräsidenten Schulze die Entscheidung getroffen worden, dass die Wache Brambauer am ehesten zu schließen sei. Man wies darauf hin, dass sich das Polizeipräsidium Dortmund mit derzeit 15 Wachen deutlich mehr Wachen leisten würde, als vergleichbare Städte in NRW, die durchschnittlich nur 9 Wachen vorhalten. Da Brambauer die Wache mit den geringsten Einsatzzahlen und Einsatzanlässen war, entschied man sich, diese Wache zu schließen.

Die Beamten lobten die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lünen, insbesondere  den Bereitschaftsdienst im Jugendbereich. Sie wünschten sich aber in einigen Punkten einen engeren Kontakt -  bei einigen Jugendschutzmaßnahmen und hinsichtlich des anstehenden Karnevalsumzug, des Cappenberger Maigangs oder einer möglichen Feier des Cityringes.  Beide Beamte betonten, dass Polizei üblicherweise nicht präventiv sondern nur repressiv tätig wird.

Auch die rapide Zunahme der psychisch labilen Personen würde einen zunehmenden Bedarf fachübergreifender Kompetenzen erforderlich machen. Hier stehen zwar die Mitarbeiter des Jugendamts, des Schulamts und des Ordnungsamtes sowie Psychologen und Polizisten im regelmäßigen Austausch aber  es wäre es sinnvoll diese Zusammenarbeit zu intensivieren.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion werden diese Fragen in ihrer nächsten Sitzung am 14. März 2011 aufgreifen. Man verabschiedete sich mit dem Vorsatz im regelmäßigen Kontakt und Informationsaustausch zu bleiben.

 

Die CDU-Fraktion beantragt, ZGL zu beauftragen, an den Grundschulstandorten zu prüfen, welche baulichen Maßnahmen im Bestand oder durch Anbau notwendig sind, um an den einzelnen Schulen bei Bedarf eine weitere Gruppe für die offene Ganztagsbetreuung zu ermöglichen.| Mit Hilfe einer Kostenaufstellung durch ZGL und in Absprache mit der Schulverwaltung und dem Jugendamt soll eine Prioritätenliste erstellt werden in der festgelegt wird, an welchen Schulen und in welchen Zeiträumen weitere Gruppen eingerichtet werden können.

 Zur Begründung:

In dem vorliegenden Entwurf des Schulentwicklungsberichts wird deutlich, dass bereits an sieben Lüner Grundschulen heute die Belegung der Ogata höher ist als die ausgewiesenen Plätze. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf das Platzangebot in der offenen Ganztagsbetreuung noch weiter überschreitet. Wie im Entwurf ausdrücklich erwähnt und bei einer Ortsbesichtigung bestätigt, existiert an der Leoschule der deutliche Wunsch nach einer vierten Gruppe. Um die Diskussion losgelöst von dem Wunsch einer einzelnen Schule zu betrachten, sollen daher alle infrage kommenden Standorte untersucht werden. Die CDU-Fraktion sieht in der über der bisherigen Planung liegenden Belegungsquote von 32,5% und den Schilderungen der Leoschule einen Beleg dafür, dass die Nachfrage nach Plätzen in der offenen Ganztagsbetreuung nach wie vor nicht gedeckt zu sein scheint. Daher gilt es gerade im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu prüfen, ob und wie das Angebot ggf. erweitert werden kann.       

Unter Berücksichtigung  der Haushaltslage unserer Stadt und der in der Vergangenheit beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen ist es dringend erforderlich, einen Überblick über den Gesamtbedarf, dem Investitionsbedarf und den Folgekosten zu erhalten. Der weitere Ausbau von Ogatagruppen muss unter Berücksichtigung aller Faktoren erfolgen.

Zu ihrem Antrittsbesuch bei der CDU-Fraktion Lünen konnte die Vorsitzende Annette-Droege Middel am 14.03.11 die Integrationsbeauftrage Dr. Aysun Aydemir und die neue Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Frau Simone Kötter begrüßen, die von Bürgermeister Stodollick vorgestellt wurden.|

In der anregenden ersten Kontaktaufnahme machte Frau Dr. Aydemir, die seit Mitte Februar im Amt ist, deutlich, dass sich nach ihrem Verständnis Integrationsarbeit nicht auf das Verhältnis Christen-Muslime reduzieren lasse, sondern dass es um die Begegnung von Menschen unterschiedlichster Herkunftsländer ginge. Bei ihrer früheren Tätigkeit habe sich diese ausgewogene Herangehensweise sehr positiv ausgewirkt und es seien viele erfreuliche Kontakte entstanden. Die Zielsetzung wurde von der Fraktion ausdrücklich begrüßt.

Frau Kötter, die seit Anfang Februar für die Stadt Lünen arbeitet, sieht als Schwerpunkt die frühzeitige Kommunizierung von Themen, also eine aktive Pressearbeit über alle sich neu oder aktuell ergebenden Lüner Themen.   

Nach einem etwas einstündigen Meinungsaustausch konnte die Fraktion im Nachklang zum Ortstermin vor zwei Wochen den Leiter der Lüner Wache, Herrn Klaus Demuth, begrüßen. Die dort begonnene Diskussion zu möglichen Verbesserungen im Sinne der gesamten Stadt wurde umfänglich und mit den anwesenden Dezernenten fortgesetzt. Die aus dem seit 1998 existierenden Erfahrungen des Sicherheitsforums und der sich daraus entwickelten Arbeitskreise (z.B. Senioren, Unfall mit dem Schwerpunkt Radfahrer und Kinder sowie sicheres Wohnen) sollten nach seiner Ansicht bei entsprechender Resonanz fortgesetzt werden. Die Zusammenarbeit in der Prävention sei ein gutes Mittel zur breiten Verbesserung der Sicherheitssituation in Lünen. Besonders eigne sich für einen effizienten informellen Arbeitskreis das Thema Verkehr. Anhand des nahenden 1. Mai und dem Treffpunkt der Jugendlichen am Grillplatz Cappenberger See wurde unter den Anwesenden diskutiert, welche Ansätze sich für eine allgemeine Zusammenarbeit der städtischen Ämter mit der Lüner Polizei aktuell ergeben.

Der Fraktionsabend, der diesmal außerhalb der Alltagsarbeit mit Rats- und Ausschussvorlagen stattfand, stieß auf positive Resonanz aller Anwesenden, die das persönliche Kennenlernen sehr begrüßten.

Mit großer Freude wurde in der Sitzung der CDU-Fraktion am 21.03. aufgenommen, dass für den nächsten Weihnachtsmarkt eine einvernehmliche Grundrichtung zwischen den Beteiligten gefunden werden konnte.| "Die vielen Gespräche und der Austausch zahlreicher Ideen und Gedanken zu dem Thema haben sich gelohnt", resümierte Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel. "Der politisch angeregte runde Tisch hat jetzt den gewünschten Erfolg gehabt. Ein lebendiger Wochenmarkt kann damit auch in der Weihnachtszeit erhalten bleiben und für die Weihnachtsmarkthändler eröffnen sich neue Chancen."
In der weiteren Diskussion zu dem Thema wurde deutlich, dass noch viel Detailarbeit vor den Beteiligten liegt. Neben der fachlichen Beurteilung der Sicherheitskomponenten, die seit dem Drama von Duisburg eine immer größere Rolle spielen, ist es auch zwingend erforderlich, die Weihnachtsmarkt-Inseln optisch und inhaltlich zu verbinden, um das ganze Zentrum im Weihnachtsglanz erstrahlen zu lassen. Hier ist die Verwaltung gefordert, Geschäfte und auch Schulen und Organisationen anzusprechen und um entsprechende Beiträge zu bitten. Die Stadtverwaltung wird in der Ausschusssitzung am 06. April ausführlich auf die Thematik eingehen, damit der zeitliche Vorlauf eingehalten werden kann.
 
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde noch einmal bekräftigt, dass die CDU-Fraktion zu dem Ratsbeschluss steht, dass kein Bad abgerissen wird bevor das neue Hallenbad an der Lippe zur Verfügung steht. Dies gilt für den Fall dass es zu unvorhergesehenen Verzögerungen zu Beginn der Sommerferienzeit kommt.
 
Zum Thema "Nachtbus" wird die Fraktion voraussichtlich in der nächsten Sitzung am 11.04. ein intensives Gespräch mit Vertretern der VKU führen, um Erweiterungspotentiale zu prüfen, die mit Kosten hinterlegt sind.   
 
Für den 28.03.2011 ist ein Ortstermin mit Verwaltungsunterstützung in der südlichen Innenstadt in Vorbereitung, da sich bedauerliche Mängel im verlegten Material gezeigt haben. Besonders dort, wo schwere Fahrzeuge gelegentlich die Platten und Pflastersteine queren müssen sind jetzt schon Absplitterungen und Höhenveränderungen erkennbar.

 

Im Rahmen der Vorbereitung zur Ausschusssitzung am kommenden Dienstag befasste sich der Arbeitskreis Stadtentwicklung und Umwelt der CDU-Fraktion Lünen am 30.03. mit dem Vorschlag des Preisgerichts zur neuen Lippebrücke Graf-Adolf-Straße.| Die Arbeitskreismitglieder teilten die Auffassung, dass der ausgewählte Entwurf der örtlichen Situation am besten gerecht wird und die zurückhaltende Bogenführung gegenüber herkömmlichen Doppelbogenbrücken für Lünen ein Gewinn wird. Der moderne Entwurf wurde auch hier gegenüber den historisierenden Entwürfen bevorzugt. Nach Erörterung der technischen Voraussetzungen, die eine deutliche Verstärkung des Brückbodens unter der Fahrbahn vorsehen, wurde intensiv der Frage nachgegangen, ob eine besondere Aufenthaltsqualität auf der Brücke sinnvoll und angemessen ist und wie sich die Brücke in die Umgebung einfügen soll. Bei der weiteren Planung soll dabei ein zu erwartender starker Fahrradverkehr mit der Möglichkeit der gegenläufigen Nutzung auf beiden Seiten unbedingt Eingang finden. Nach Eröffnung des neuen Hallenbades ist dort mit entsprechend zunehmendem Fahrradaufkommen zu rechnen. Weiterhin bietet sich nach der Neugestaltung ein kleiner Rundweg über die beiden Brücken im Zentrum und entlang der Lippedeiche an. Entsprechend sollten möglichst Querungen der Graf-Adolf-Straße für Fahrradfahrer vermieden werden. Die Anpassung an die angrenzenden Straßenbereiche wird ebenfalls eine große Rolle spielen. Auch hier gilt es dem Fahrradverkehr in Richtung Süden, der dann zukünftig über einen Kreisverkehr geführt wird, besondere Beachtung zu schenken.
Der Arbeitskreis war einhellig der Auffassung, dass sich die weitere Planung nicht zu weit von den Grundkriterien des Entwurfs entfernen sollte, also eine bestmögliche Aufenthaltsqualität bei entsprechender technischer und wirtschaftlicher Möglichkeit realisiert werden soll. "Schon in dieser frühen Planungsphase sollte der Ausschuss den entsprechenden politischen Willen ausdrücklich bekunden", fasste Arbeitskreisleiter Arno Feller die Richtung für die Ausschusssitzung zusammen.

Aktuell viel diskutierte Themen beherrschten neben der Vorbereitung der Ratssitzung die Gespräche bei der CDU-Fraktion am letzten Montag.| Es wurde deutlich, dass der Weihnachtsmarktplanung nicht gerecht wird, wenn bereits jetzt die sogenannte Insellösung schlecht geredet wird, weil an einigen Stellen nur sehr wenige Buden aufstellbar sind. In der bisher bekannt gewordenen Liste der Aufstellplätze vermissten die CDU-Ratsmitglieder den neuen Platz in der südlichen Innenstadt (altes Kino). Schon bei der damaligen Planung der neuen Verkehrssituation war eine Nutzung für kulturelle Veranstaltungen mit angedacht worden. Vielleicht ergeben sich gerade dort interessante Möglichkeiten. Wichtig ist die Gesamtwirkung der Stadt und die zu schaffende Verbindung zwischen den Inseln.

 

Zum Sportstättenleitplan erklärte Beigeordneter Matthias Buckesfeld, dass die momentane Aufgeregtheit im Zusammenhang mit den Ortsteilen Horstmar/Niederaden/Alstedde nicht nachvollziehbar sei. Der Plan habe ein Realisierungsziel zu 2015. Die Verwaltung werde einen auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gerichteten Ziel- und Maßnahmenplan erarbeiten und im Mai vertiefende Diskussionen  mit dem Rat, den Vereinen und der Öffentlichkeit führen.  

 

Der Antrag der FDP-Fraktion zum Thema "Jugendrat", der auf der Sitzung des Rates für Donnerstag steht, findet die Zustimmung der CDU-Fraktion. Erfreulich sei, dass der Antrag bereits die gebotene Zurückhaltung beinhaltet, falls die Resonanz aus der Lüner Jugend nicht in die Richtung der erneuten Schaffung eines solchen Gremiums geht. "Wir sollten aber unbedingt die Kommunikation mit den Lüner Jugendlichen mithilfe der vielgenutzten neuen Kommunikationsmittel in neuer Form ermöglichen", meinte Fraktionsvorsitzende Annette-Droege Middel. Sie kündigte einen entsprechenden Ergänzungsantrag für die Ratssitzung an.

 

vorstand ou altluenen 1303116277Hans–Joachim Haake bleibt für weitere zwei Jahre an der Spitze der CDU Ortsunion Altlünen. Ebenso wie der seit sechs Jahren amtierende Vorsitzende erhielt auch Stellvertreter Günter Bremerich erneut das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen.|

Klaus Bernemann (Schriftführer), Gunnar Madeheim (stellvertretender Schriftführer) sowie die sechs Beisitzer Ute Goßmann, Friedhelm Schroeter, Stefan Rehfeuter, Stefan Messing, Dr. Karl Schürmann und Karoline Bremerich komplettieren das Vorstandsteam der Altlüner CDU.

Nicht zu vergessen sei die Benennung der zahlreichen Delegierten für den Kreisparteitag.

In die Rolle des Wahlleiters schlüpfte der aus Brambauer angereiste Parteifreund Andreas Kops.

Direkt nach seiner Wiederwahl bezog der Ortsunionsvorsitzende Hans–Joachim Haake eindeutig Stellung. Mit der Gewinnung von neuen Mitgliedern, verbunden mit der Einbeziehung in das politische Ehrenamt sowie einer engen politischen Begleitung der baulichen Folgenutzung des Hallenbadgeländes Altlünen hat sich der alte- und neue Ortsunionvorsitzende zwei weitreichende Aufgaben auferlegt. Ferner sprechen sich die Altlüner Christdemokraten für den Erhalt des Lezenpades aus.

Derzeit kann die CDU Ortsunion Altlünen auf 140 tatkräftige Mitglieder zurückgreifen.

Michael Blandowski

 

Der Schulentwicklungsplan für die Stadt Lünen beherrschte die Fraktionssitzung der CDU am Montag, den 02.05.11. Der schulpolitische Sprecher der Fraktion, Tobias Ortmann, zeigte die wesentlichen Entwicklungen und Abweichungen, die kurz- oder mittelfristig Handlungsbedarf auslösen,| auf. Erfreut wurde festgestellt, dass nach der Prognose insgesamt nicht von deutlich zurückgehenden Schülerzahlen auszugehen ist. Für die Grundschule Horstmar-Niederaden, Teilstandort Niederaden, wurden bisher entgegen der Prognose 21 statt erwarteter 8 Schüler angemeldet. Hier bleibt zu diskutieren, wie sich der Standort weiter entwickeln kann, um in Lünen möglichst flächendeckend fußläufig erreichbare Grundschulen zu gewährleisten. Dieses Ziel beherrschte auch die Diskussion um die Schulstandorte der Grundschulen im Großraum Stadtmitte (von Lippolthausen bis zum Kanal - Bebelstr.-). Für die Zukunft soll -so die CDU-Fraktion- am Auftrag der Partei aus der letzten Kommunalwahl festgehalten werden, einen Schulneubau in Stadtmitte anzustreben, Provisorien aufzugeben und Perspektiven aufzuzeigen. Es wurde deutlich, dass die Schulsituation ein Standortfaktor mit erheblicher stadtentwicklungspolitischer Bedeutung ist. Da zahlreiche Faktoren bei einer solchen Planung, wie beispielsweise die Erreichbarkeit, aber auch die Funktionstüchtigkeit, eine Rolle spielen, wird in diesem Zusammenhang noch ein Auftrag an die Verwaltung zu präzisieren sein. Ein Wunschstandort läge im Bereich der Konrad-Adenauer-Str. in Richtung Geist, um die Fläche zu erfassen. Denkbar wäre aber auch ein Zentralstandort, um Nebenangebote zu bündeln. Die Schulsituation in Brambauer (Haupt- und Realschule) wurde andiskutiert. Es zeigte sich, dass hier noch wesentliche Vorgespräche zu führen sind, bevor es zu einer politischen Entscheidung kommen kann. Dabei spielt auch die Genehmigungsfähigkeit eines Zusammenschlusses eine Rolle. Beide Schulen liegen in ihren Anmeldezahlen deutlich unter den Prognosen.
 
Im weiteren Sitzungsverlauf kam die Frage der Zulässigkeit agressiver Werbemethoden in der Fußgängerzone auf. Mehrere Fraktionsmitglieder konnten von Fragen der Bürger und auch aus eigenem Erleben berichten, dass in der jüngeren Vergangenheit massiv auf Passanten eingedrungen wurde, Mitglied bei BUND oder zuletzt dem WWF zu werden. Die Verwaltung konnte klarstellen, dass hier eindeutig ein Versäumnis der vermittelnden Agentur vorgelegen habe, die die Mitarbeiter nicht entsprechend eingewiesen habe. Man werde dieser Agentur keine Sondernutzungserlaubnis mehr erteilen, um derartig störende Werbung im Zentrum zu verhindern.

Die Mitglieder der CDU Ortsunionen Beckinghausen und Horstmar-Niederaden

haben auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 23.05.2011 in der

Gaststätte „Horstmarer Treff“ Preußenstraße die Fusion der Ortsunionen beschlossen.|

Im Anschluss wurden unter Leitung des Stadtverbandsvorsitzenden Herbert Jahn die Wahlen des neuen Vorstandes durchgeführt. Etwa 30 Prozent stimmberechtigte Mitglieder wählten einstimmig nachfolgend aufgeführten Vorstand:

  1. Vorsitzender                          Gerhard Kuhn

 stellvertretender Vorsitzender           Roger Plaschke

4  Beisitzer                                       Marianne Harms

                                                      Heinz Theodor Kleine

                                                      Werner Menzel

                                                      Karl Heinz Pisula

Als Delegierte zum Kreisparteitag wurden der gewählte Vorstand sowie Rudolf Harms benannt.

Eine ausgiebige Diskussion über ortsteilbezogene Politik schloss sich nach den Wahlen an. Gegen 21.30 Uhr endete die Versammlung.

Der Parteivorsitzende Herbert Jahn wünschte dem neuen Vorstand eine glückliche Hand

und viel Erfolg bei der politischen Arbeit.

"Diese Ergebnisse sind so nicht bewertbar", fasste Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel die Diskussion über die Nahrungspflanzenuntersuchung im Bereich  Kupferstraße und Umgebung zusammen. Im Rahmen der Fraktionssitzung am 06.06. wurde das Thema ausführlich erörtert.|

"Bei einzelnen Pflanzen sind gegenläufige Entwicklungen festzustellen und die Werte sind in keinen Zusammenhang mit eventuell erforderlichem Handlungsbedarf gestellt. Außerdem sind teilweise auch an den Referenzstandorten Steigerungen ablesbar. Vorschnelle politische Wertungen die sich auch noch auf alle industriellen Aktivitäten im Stadtgebiet beziehen, werden wir jedenfalls - anders als politische Mitbewerber - nicht abgeben," so die Fraktionsvorsitzende weiter.

Beigeordneter Matthias Buckesfeld teilte mit, dass eine Bürgerversammlung, an der auch die Experten des LANUV und die Kreisgesundheitsbehörde teilnehmen werden z. Zt. organisiert werde, wie dies von der Verwaltungsspitze damalig auch angekündigt worden sei. Die Vorbesprechung im Behördenkreis habe jedenfalls keinen aktuellen ordnungsbehördlichen Handlungsbedarf ergeben. Auch er erwarte, dass die Messergebnisse in einen nachvollziehbaren Kontext gestellt werden, der neben den Vorergebnissen auch die jeweiligen Grenz-, Richt- und Orientierungswerte der einzelnen Schwermetalle abbilde, Bewertungen beinhalte und Handlungsempfehlungen vorsehe.

Zu Beginn der CDU-Fraktionssitzung am 28.06.11 begrüßte die Vorsitzende Annette Droege-Middel den Geschäftsführer des Abwasserbetriebes SAL zur Vorstellung von Änderungen landesrechtlicher Regelungen bei der Dichtheitsprüfung.| Danach wird in einigen Fällen die Frist zur Prüfung der hauseigenen Abwasseranschlüsse über 2015 hinausgeschoben. Besondere Bedeutung hat aber hier, dass die Durchführung von Maßnahmen nach der Feststellung von Mängeln je nach Grad der Mängel unterschiedlich behandelt werden kann. Wo bisher auch bei weniger bedeutenden Schäden eine Sanierung innerhalb von zwei Jahren die Regel war, kann dies nunmehr auch später erfolgen. Über die Einzelheiten berät die SAL in kommenden öffentlichen Veranstaltungen. Für die Umsetzung landesrechtlicher Vorschriften in lokales Recht wird der Verwaltungsrat der SAL in 2015 gefragt sein.

 

Das städtische Konzept für den Weihnachtsmarkt 2011 wurde von der Fraktion begrüßt und angeregt, diese zwischen den Beteiligten gefunden einvernehmliche Regelung umzusetzen und für die Folgejahre zu analysieren. "Man kann im Einzelfall natürlich anderer Meinung sein oder Varianten für besser halten", meinte Annette Droege-Middel, "aber dieses Konzept muss erst mal eine Bewährungschance haben." Für die Zukunft konnte sich die CDU-Fraktion insbesondere eine Einbeziehung des neu gebauten Platzes an der südlichen Innenstadt vorstellen. 

 

Aufgefallen war einigen Fraktionsmitglieder, dass eine großflächige Schmiererei an der Westwand des Lukaz schon mehrere Wochen nicht beseitigt ist und inzwischen mit NS-Symbolen überpinselt ist. Die Verwaltung sicherte kurzfristiges Einschreiten zu.

 

Die Lünen-Süder Ratsherrn Gefromm und Wolf berichteten von einer Veranstaltung vor Ort zur Entwicklung des Ortsteils, wobei die Bereitstellung von Flächen in der Nachfolge der Markplatzbebauung eine große Rolle spielte. Hier zeichnen sich sowohl Übergangsmöglichkeiten, als auch langfristige Perspektiven ab.

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