13 CDU-Delegierte aus dem Kreis Unna beim Landesparteitag in Essen

Kreis Unna. Im 70. Jahr ihres Bestehens gibt sich die CDU-NRW ihr erstes eigenes Grundsatzprogramm. Der 37. Landesparteitag der CDU am 13. Juni in der Messe Essen bildet den Abschluss eines intensiven, über zweijährigen Diskussionsprozess, an dem zahlreiche Mitglieder und Mandatsträger der Christdemokraten zwischen Rhein, Ruhr und Weser mitgewirkt haben. Auch der CDU-Kreisverband Unna war in diese Arbeit eingebunden und hat eigene Vorschläge für das Grundsatzprogramm der CDU-NRW erarbeitet. Das neue Programm soll die Grundlage für das politische Handeln der kommenden Jahre bilden. „Ich freue mich auf konstruktive Beratungen und eine lebhafte Diskussion in Essen“, sagt der heimische CDU-Kreischef Marco Morten Pufke. Gemeinsam mit zwölf weiteren Delegierten reist er zu dem Kongress nach Essen. Dort stehen dann nochmals fünf weitere Änderungsanträge der CDU im Kreis Unna zu Abstimmung. Besonderer Höhepunkt der Tagung ist neben der Beratung und Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms eine Rede des ehemaligen Landesvorsitzenden der CDU-NRW und sächsischen Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf.

Am 37. Landesparteitag der CDU-NRW am 13. Juni in Essen nehmen als Delegierte teil:
Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Jörg Schindel (beide Schwerte), Hubert Hüppe MdB, Wilhelm Jasperneite (beide Werne), Marco Morten Pufke, Elke Middendorf, Stephan Wehmeier (alle Bergkamen), Wolfgang Harwardt (Fröndenberg), Frank Markowski (Holzwickede), Friedhelm Schroeter (Lünen), Gerhard Meyer, Wolfgang Barrenbrügge (beide Unna).

CDU – Kreisverband Unna, 01.06.2015

Ruhr-CDU konnte mehr als 16 Tonnen Kleiderspenden an Flüchtlinge im Nordirak übergeben

Die CDU-Kreisgeschäftsstelle in der Parkstraße in Unna glich zeitweise einem großen Lager. Kisten und Säcke vollgepackt mit hochwertigen Kleiderspenden stapelten sich in den vergangenen Wochen in den Räumlichkeiten bei Kreisgeschäftsführer Helmut Krause. Dem Spendenaufruf des Bezirksverbandes der CDU im Ruhrgebiet und des CDU Kreisverbandes Unna sind im Februar hunderte Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Anfang März konnten nun die Kleiderspenden an die Menschen, die vor dem Terror des Islamischen Staats (IS) aus ihren Dörfern in Syrien und im Nordirak geflohen sind, übergeben werden. „Christen und Jesiden mussten durch den schnellen Vorstoß des IS um ihr Leben rennen. Oftmals hatten sie nicht mehr als das, was sie am eigenen Leib trugen, dabei. Die Kleiderspenden aus dem Kreis Unna und dem gesamten Ruhrgebiet waren daher sehr wichtig. Ich bedanke mich Namen der CDU im Kreis Unna bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Spendenbereitschaft“, erklärt Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna.

Die tiefe Dankbarkeit der Menschen aus Syrien und dem Nordirak bekamen dann auch die Integrationsbeauftragte der CDU-Ruhr Cemile Giousouf (Hagen) und der CDU-Bezirksvorsitzende Oliver Wittke (Gelsenkirchen) zu spüren, die stellvertretend für den CDU-Bezirksverband in die Flüchtlingslager in Dohuk und Ankawa reisten, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen und mit Flüchtlingen, aber auch Vertretern des kurdischen Regionalparlaments und deutscher Hilfsorganisationen Gespräche zu führen. Tief bewegt erklärten sie nach ihrer Rückkehr ins Ruhrgebiet: „Mehr als 16 Tonnen Kleiderspenden konnten wir durch unsere Hilfsaktion an verfolgte Christen und Jesiden übergeben. Die Menschen mussten ihre Heimat verlassen und leben nun zu Hunderttausenden in Zelten, Containern und in Bauruinen im nördlichen Irak. Sie mussten in den letzten Monaten so viel Grausames erleben. Mit unserer Hilfsaktion konnten wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten, ihnen ein Stück Würde im Alltag zurück zu geben.“

Eigentlich sollte er schon 100 Tag nach seiner Wahl in den Kreis Unna kommen. Div. Terminüberschneidungen hatten den MIT-Bundesvorsitzenden Dr. Carsten Linnemann daran gehindert.
Umso mehr konnten sich nun die Organisatoren Friedhelm Mennicken (stellv. MIT-Kreisvors.) und Willi Jasperneite und zahlreiche Interessierte über den Besuch freuen.
Ludger Rethmann (Remondis), Matthias Laue (MIT-Kreisvors.) und ein kleiner Kreis von Mittelständlern hatten den Gast bei der Fa. Rhenus in Holzwickede empfangen.
Nachdem Ludger Rethmann die historische Entwicklung der Fa. Rhenus dargelegt hatte, fuhr man gemeinsam zur Fa. Remondis nach Lünen. Hier hatten sich schon zahlreiche Gäste zur angekündigten Rede des Berliner Gastes eingefunden.

In seinem Vortrag ging Linnemann zunächst auf die aktuelle Diskussion um die Flexirente ein. „Arbeiten im Alter soll attraktiv werden". 2015 werden 300.000 Menschen mehr den Arbeitsmarkt verlassen als Jüngere nachrücken. Die Beschäftigung der Älteren ist dabei eine entscheidende Stellschraube. Schließlich erhöht sich der Rentenanspruch schon nach drei Jahren um 25%. Mehre Hundert Arbeitsplätze im Kreis könnten so erhalten bleiben.
Des Weiteren wies Linnemann auf den Abbau der Kalten Progression (Lohnsteigerung/Inflationsrate) hin.

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CDU-Bundesparteitag in Köln – Hubert Hüppe kandidiert erneut als Beisitzer

Kreisverband Unna mit sieben Delegierten dabei

Kreis Unna. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe wird auf dem am Montag (08.12.) in Köln beginnenden Bundesparteitag der Christdemokraten erneut für den Bundesvorstand der Union kandidieren. Rückendeckung für seine Bewerbung erhält er neben dem CDU-Landesverband NRW auch von den sechs weiteren Delegierten des CDU-Kreisverbandes Unna, die mit ihm an den Rhein fahren werden. Der dreitägige Kongress findet auf dem Messegelände in Köln statt. 1.001 Delegierte, hunderte Journalisten und zahlreiche Gäste aus ganz Europa werden in der Domstadt zum 27. Bundesparteitag der CDU Deutschlands erwartet.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom, den der neue Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zelebrieren wird, beginnt der Parteitag mit einer Rede von CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie den Wahlen zum Bundesvorstand. Außerdem diskutieren die Delegierten in drei Foren die inhaltlich-programmatische Weiterentwicklung der Partei. Die Arbeitsgruppen widmen sich zentralen Politikfeldern wie der Zukunft der Arbeit, dem Zusammenhalt der Gesellschaft und einem nachhaltigen Leben. Am letzten Plenartag steht dann die Antragsarbeit im Mittelpunkt des Bundesparteitages. „Zu unserem Bundesparteitag wollen wir in dem Bewusstsein zusammenkommen, dass Veränderungen und Herausforderungen nicht nur Risiken, sondern vor allem Chancen mit sich bringen“, betont der heimische CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke (Bergkamen).

Aus dem Kreis Unna werden insgesamt sieben Bundesparteitagsdelegierte nach Köln fahren:

Marco Morten Pufke (Bergkamen), Hubert Hüppe MdB (Werne), Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Heinrich Böckelühr (Schwerte), Friedhelm Schroeter (Lünen), Helmut Krause (Kamen) und Wolfgang Barrenbrügge (Unna).

Pressesprecher des CDU-Kreisverbandes Unna - Heinrich Böckelühr, Tel. 0171/5283100

 

Kreis Unna. Ernüchternd und besorgniserregend waren die Zahlen zur finanziellen Entwicklung des Kreises Unna, die Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk bei einer Sitzung im Kreishaus Unna vorgestellt hat. Der Kämmerer erläuterte den Mitgliedern des CDU-Kreisvorstandes, des Kreisvorstandes der Kommunalpolitischen Vereinigung und den Vorsitzenden der CDU-Ratsfraktionen die Eckdaten des geplanten Kreishaushaltes für das kommende Jahr. So wies Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk wie bereits bei der Einbringung des Kreishaushaltes Anfang November im Kreistag nochmals darauf hin, dass die bilanzielle Überschuldung des Kreises nur noch eine Frage der Zeit sei. „Aller Voraussicht nach wird das Minus im laufenden Haushalt bei 3 Millionen Euro liegen. Bei einem Eigenkapital von aktuell nur noch 2,3 Millionen Euro ist die bilanzielle Überschuldung unausweichlich. Mit anderen Worten: Der Kreis Unna ist pleite“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke.


Während die Kreisverwaltung weiterhin auf „Hilfe“ von Land und Bund hofft, halten die CDU-Mitglieder ein grundlegendes Umdenken im Kreis Unna für erforderlich. „Die schlechte Sozialstruktur im Kreis Unna ist nicht Gott gegeben, sondern ist über viele Jahrzehnte von den politisch Verantwortlichen gepflegt worden“, kritisierten die Christdemokraten. Außerdem könnten die Folgen des Strukturwandels nicht weiter als Begründung für die Fehlentwicklungen herhalten. „Der Strukturwandel im Ruhrgebiet feiert in diesem Jahr Goldene Hochzeit. Die erste Zeche wurde bereits im Jahr 1964 geschlossen“, bemerkte CDU-Kreistagsfraktionschef Wilhelm Jasperneite.


Die Bürgerinnen und Bürger der zehn Städte und Gemeinden im Kreis Unna müssen die Zeche einer seit Jahrzehnten verfehlten Politik zahlen. Die kreisangehörigen Kommunen werden um eine drastische Erhöhung der Grundsteuern nicht herum kommen, um die finanzielle Schieflage im Kreishaushalt ausgleichen. „Wir erwarten weitere Sparanstrengungen. Diese sind nur durch grundlegende strukturelle Veränderungen zu erreichen“, so Marco Morten Pufke. Das sieht auch Wilhelm Jasperneite so: „Die CDU-Kreistagsfraktion wird den Haushaltsentwurf nicht einfach so durchwinken. Wir werden insbesondere im direkten Verantwortungsbereich des Landrates massiv eingreifen müssen.“

CDU-Kreisverband Unna

Pressesprecher: Heinrich Böckelühr, Tel. 0171/5283100

 

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