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CDU feiert Jubiläum zum 70 jährigen bestehen des Stadtverbandes und verleiht den mit 1000 € dotierten Alfred-Meermann Ehrenamtspreis

 

Eheleute Strauch erhalten Alfred-Meermann-Preis

LÜNEN Anpacken, nicht wegducken, sondern Herausforderungen meistern: Das 70-jährige Bestehen des Stadtverbandes Lünen der CDU stand bei der Jubiläumsfeier am Samstag im Hansesaal im Zeichen von Menschen, die in ihrem Leben Beispielhaftes geleistet haben. So wie auch der Namensgeber des Alfred-Meermann-Preises, der posthum am Donnerstag noch geehrt worden ist.

 

„Der Alfred-Meermann-Ehrenamtspreis des CDU-Lünen Stadtverbandes geht in diesem Jahr an Marianne und Bernhard Strauch“, mit diesen Worten eröffnete der stellvertretende Bürgermeister Arno Feller seine Laudatio für die Träger des mit 1000 Euro dotierten Preises.

„Wir ehren Marianne Strauch als Vorbild für soziales Engagement und besondere soziale Kompetenz. Ihr Wirken in und um Lünen sowie international ist beispielhaft und diente vielen Lünern als Anregung mitzutun“, so Feller. Er fügte mit Blick auf Marianne Strauch hinzu: „Ihre außerordentlichen Leistungen begannen in der katholischen Jugend als Pfarr- und Stadtjugendführerin.“

Betreuung von Aussiedlern und Flüchtlingen, Näh-, Sprach- und Kochkurse, die Betreuung von Kleiderkammern an sechs Standorten bis hin zur Leitung von Ferienfreizeiten oder die Hilfe für ein Waisenhaus in Indien sowie ein Babyhospital in Bethlehem – Arno Feller zählte viele Stationen auf, an denen Marianne Strauch wirkte.

 

Bescheidene Dankesrede der Ausgezeichneten

Über 40 Jahre reichen die Aktivitäten von Marianne Strauch für die Altengemeinschaft St. Joseph, zehn Jahre Vorstandsarbeit in der KAB und 30 Jahre im Rat der Stadt Lünen. Bernhard Strauch habe die Aktion „Heiligabend nicht allein“ initiiert, würde sich seit vier Jahren in der Patientenbegleitung im St.-Marien-Hospital engagieren und seine Frau stets mit großem Einsatz unterstützen, lobte Feller.

Marianne Strauch bedankte sich und sagte: „Die Auszeichnung können wir nur stellvertretend für andere annehmen, die täglich viel für die Bürger unserer Stadt leisten und ungenannt bleiben. Das Geld möchten wir für Familien in Not vor Ort verwenden, deren Nöte erfahre ich jeden Montag in der Sprechstunde der Caritas.“

Die knapp 100 Gäste spendeten stehende Ovationen und ehrten zudem Clara Rogge (99) als Gründungsmitglied der CDU Lünen. Als Überraschung lud die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen die Jubilarin zu einem Besuch des Bundeskanzleramtes ein. 

Namensgeber des Preises am Donnerstag geehrt:

Dem im Februar vergangenen Jahres im Alter von 87 Jahren verstorbenen CDU-Politiker Alfred Meermann wird posthum eine besondere Ehre zuteil: Die durch das Baugebiet „Laakstraße Ost“ in Nordlünen führende Straße soll künftig Alfred-Meermann-Straße heißen. Das beschloss der Rat der Stadt Lünen Donnerstagabend in seiner Sitzung.

Die Zustimmung reichte über alle Fraktionen hinweg. Zur Freude von Meermanns Witwe: Marie-Lis Coenen hatte es sich nicht nehmen lassen, der Abstimmung über die Straßenbenennung beizuwohnen. Geduldig harrte die 77-Jährige bis 22 Uhr auf der Zuschauertribüne im großen Sitzungssaal des Rathauses aus, als die Entscheidung fiel. Nachdem der Applaus der Ratsmitglieder verstummt war, ergriff Marie-Lis Coenen sichtlich gerührt das Wort. „Vielen, vielen Dank. Wenn es soweit ist, lade ich Sie alle ganz herzlich ein.“ Unter neu aufbrandendem Applaus der Ratsmitglieder und von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns machte sich Coenen auf den Heimweg. Im Gespräch mit unserer Redaktion sagte Coenen am Freitag, dass sie sich über die Entscheidung des Rates „mächtig gefreut“ habe: „Nordlünen war ja wirklich seine Wirkungsstätte.“

 

Quelle: Ruhrnachrichten Ausgabe 07.03.2016

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