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Der CDU-Stadtverband konnte zu dem hochaktuellen Thema „Flüchtlingssituation in Nordrhein-Westfalen“ den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion und für Kommunalfragen zuständigen Sprecher André Kuper gewinnen.

Herr Kuper zeigte in seinem erkenntnisreichen Vortrag die Entwicklung der Flüchtlingsströme seit 2011 und ging dezidiert auf die Ursachen und Auswirkungen in den einzelnen Ländern ein. Insbesondere beeindruckte bei dem Vortrag, dass Herr Kuper nicht nur die kommunalen Erfahrungen mit der Bewältigung der Flüchtlingssituation hier in Nordrhein-Westfalen erläuterte, sondern auch über persönliche Eindrücke aus dem Mittelmeerraum verfügt. Nach Aussage von Herrn Kuper sind die Ursachen zum Teil auch von den westlichen Industriestaaten verursacht, da die Unterstützung der Flüchtlingslager insbesondere im Libanon, in Jordanien und in der Türkei über die UHNCR (Flüchtlingsorganisation der UNO) in diesem Jahr nicht mehr gewährleistet war.

Dies bedeutet, dass die Verpflegungssituation aufgrund der Finanzknappheit deutlich reduziert werden musste und dieses ein Ansporn für viele Menschen war, sich auf die zum Teil gefährliche Flüchtlingsroute zu machen. Hinzu kommt, die entsprechenden technischen Kommunikationsmöglichkeiten wie Smartphones eine Ursache für die vermehrten Flüchtlingsströme waren.

Herr Kuper verdeutlicht, dass die Flüchtlingsströme nur dadurch reduziert oder beendet werden können, indem die Ausgangssituation in den Ländern in Afrika und Nahost deutlich verbessert wird und die Menschen dort eine Perspektive haben. Da dieses noch einige Zeit dauern wird, ist davon auszugehen, dass auch im Jahre 2016 mit erheblichen Flüchtlingszahlen zu rechnen ist, die auch durch entsprechende Beschlüsse der Bundesregierung oder bauliche Maßnahmen in Europa, es sei denn durch Aufgabe des Schengen-Abkommens, nicht zu stoppen sind.

 

 

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Datum : 9. September 2017
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