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Sehr geehrter Herr Neuhäuser,

mein Parteifreund Günter Langkau hat in keinster Weise Ihren Bürgermeisterkandidaten Kleine-Frauns ungehörig verunglimpft. Sie haben leider den Leserbrief vom 2.9.2015 des Ratsherrn Langkau nicht verstanden. Inhaltlich hat Herr Langkau sich auf den öffentlichen Teil der Ratssitzung vom 27.8.2015 zum Tagesordnungspunkt der Haushaltsgenehmigung bezogen. Er weist gleich in seinem ersten Absatz darauf hin, dass es frustrierend ist, einen solchen Haushalt zu verabschieden. Aber diese Verabschiedung des Haushaltes war und ist notwendig, um wie Herr Langkau richtig anführt, der Stadt Lünen und somit auch Ihnen als Bürger die Sicherheit der Selbstbestimmung zur Weiterentwicklung zu geben. Ohne Haushaltsbeschluss und Genehmigung würde in einem Nothaushalt ein Sparkommissar eingesetzt; er würde dann bestimmen, welche Ausgaben getätigt werden können. Alle freiwilligen Leistungen würden dann gestrichen, unter anderem für alle Sportvereine die Betriebskostenzuschüsse, das Theater, die Musikschule, die freiwilligen Angebote der Volkshochschule, und noch vieles mehr würde es nicht geben. In der haushaltslosen Zeit in diesem Jahr konnten wir die ersten Folgen spüren – z. B. das multikulturelle Stadtfest fällt wegen der fehlenden finanziellen Zuschüsse aus.

 

Das ausgerechnet die GFL - und damit auch der Bürgermeisterkandidat Jürgen Kleine-Frauns - die Zustimmung des Haushaltes verweigert hat, steht im krassen Widerspruch zu seinen Wahlkampfaussagen. Schauen sie sich die Aussagen genauer an: „mit Sport und Kultur“, „in einer familienfreundlichen Stadt in allen Ortsteilen“, „mit und für die Senioren“, alles Aussagen die einen hohen Anteil freiwilliger Leistungen der Verwaltung beinhalten. Aber ohne einen Haushalt bzw. mit einem Nothaushalt sind sie nicht zu erbringen. Mit der Ablehnung des Haushalts ohne begründete und greifende Gegenmaßnahmen nimmt die GFL also bewusst eine Fremdsteuerung unserer Stadt durch einen fremden Dritten unter Verzicht auf freiwillige Leistungen in Kauf.

An dieser Stelle darf man schon fragen, wie die GFL sich verhalten wird, wenn Herr Kleine-Frauns Bürgermeister wird. Wird sie dann Verantwortung übernehmen und den Haushalt, den sie bisher immer abgelehnt hat, beschließen?

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