http://www.luenen.de/Rathaus/Bürgermeister/Bürgermeisterkolumne

Der Bürgermeister stellt einen Vergleich an, der so nicht im Raum stehen bleiben kann:

  1. Als „Chef“ der Verwaltung bestimmt der Bürgermeister sowohl den Verlauf einer Ratssitzung als auch die Tagesordnung. Er kann alleine ohne Beschluss der Versammlung die Tagesordnung ändern, bzw. einzelne Tagesordnungspunkte aufgrund neuer Erkenntnisse aus der Tagesordnung streichen. Auch nach mehrmaliger Rückfrage aus dem Plenum, ob es rechtliche Bedenken zur Vorlage nach dem Angebot von Remondis gibt und, ob es von der Tagesordnung genommen werden sollte, ließ er den Punkt auf der Tagesordnung.
  2. Da der Bürgermeister, wie er in seiner Kolumne schreibt, nicht für die Verwaltungsvorlage gestimmt hat, beweist nichts anderes als dass er von seiner eigenen Arbeit nicht überzeugt war. Somit hätte er diesen Tagesordnungspunkt ersatzlos streichen müssen, wenn er Zweifel oder neue Erkenntnisse in dieser Angelegenheit hat. Im Übrigen hat er sich genauso in dem Tagesordnungspunkt „Erweiterung der Kita Viktoriastrasse“ verhalten. Mit der Begründung neuer Erkenntnisse und ohne weitere Argumente hat er diesen Tagesordnungspunkt ersatzlos gestrichen.
  3. Für die Haushaltskonsolidierung müssen dem Kreis noch Synergieeffekte bei städtischen Töchtern nachgewiesen werden. Mit dem Haushalt 2015 wurde beschlossen, entsprechende Lösungen zu prüfen. Das vorliegende Gutachten hat diese Synergien herausgearbeitet unter der Voraussetzung, dass SAL als Anstalt öffentlichen Rechts bestehen bleibt, und es keine Gebührenerhöhungen und keine betriebsbedingten Kündigungen aus diesen Maßnahmen geben wird.   Es ist richtig, dass den Ratsmitgliedern das Schreiben von „Remondis“ am Vorabend des Sitzungstermins per Mail zur Kenntnis gebracht wurde, aber Remondis ist ein Privatunternehmen und eine Privatisierung von SAL war nicht gewollt. Die Abwasserentsorgung sehen wir als öffentliche Aufgabe. Außerdem würde eine Privatisierung der SAL zu erheblichen Steuerbelastungen für die Gebührenzahler führen. Das kann nicht gewollt sein.

 

Werne/Hamm   73 Vertreter aus den nördlichen Städten des Landkreises Unna und 127 Vertreter aus der kreisfreien Stadt Hamm versammeln sich am kommenden Donnerstag, 1. September im Kurhaus Bad Hamm, um die Bewerberin der CDU für den Wahlkreis Hamm – Unna II zur Bundestagswahl 2017 aufzustellen.

Mit größter Geschlossenheit schlagen die Vorstände des CDU-Kreisverbandes Hamm und der CDU-Stadtverbände Lünen, Werne und Selm abermals die heimische Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen vor. Die Vorsitzenden der CDU-Kreisverbände Hamm und Unna, Arnd Hilwig und Marco Morten Pufke, sowie die Vorsitzenden bzw. Stellvertreter der Stadtbezirksverbände Lünen (Dr. Karl Schürmann), Selm (Michael Zolda) und Werne (Wilhelm Jasperneite) trafen sich jetzt in Werne mit Jörrißen, um die Aufstellungsversammlung vorzubereiten. Dabei berichteten die Anwesenden, dass ihre Vorstände die Kandidatur der 48-jährigen Hammenserin, die den Wahlkreis seit 2013 in Berlin vertritt, unterstützen.

Arnd Hilwig betonte, dass Sylvia Jörrißen ihren Wahlkreis in den vergangenen drei Jahren mit vorbildlichem Einsatz vertreten habe. Darüber hinaus habe sie sich als Expertin für Wohnungsbaupolitik bundesweit einen exzellenten Ruf erarbeitet. „Wir werden alles dafür tun, dass dieses wichtige Feld auch nach der Bundestagswahl 2017 von unserer Abgeordneten betreut wird“, sagte Hilwig. Jörrißen ist Berichterstatterin für Wohnungsbau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bauausschuss des Deutschen Bundestages.

Marco Morten Pufke erklärte, dass er sich als Vorsitzender der CDU im Kreis Unna dafür einsetzen werde, „dass wir mit Sylvia Jörrißen und Hubert Hüppe nach der Bundestagswahl weiterhin zwei Abgeordnete in Berlin haben. Für die Wahlkreisvertreterversammlungen am 01.09. wünsche ich Sylvia Jörrißen ein überzeugendes Ergebnis.“ Hilwig und Pufke freuen sich als Landtagskandidaten für die Wahlkreise Unna II bzw. Hamm I bereits auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Jörrißen.

„Sylvia Jörrißen hat sich sehr schnell in Berlin eingearbeitet und vertritt die Interessen ihres Wahlkreises seit nunmehr drei Jahren mit Fachkompetenz, Tatkraft und Ausdauer“, lobte Dr. Karl Schürmann die Arbeit der Abgeordneten. „Deshalb unterstützen wir die erneute Kandidatur und hoffen, dass unsere Heimatstädte mit Jörrißen eine starke Fürsprecherin in der Bundeshauptstadt behält“, ergänzten Jasperneite und Zolda.

„Über die Unterstützung der Parteivorsitzenden freue ich mich sehr und bewerte dies als Anerkennung für meine Arbeit in den letzten drei Jahren hier im Wahlkreis und in Berlin“, sagte Jörrißen. „Mich erfüllt meine Arbeit. Für mich ist meine Arbeit Verpflichtung – den Menschen und unserem Land gegenüber. Diese Arbeit möchte ich gerne auch in der nächsten Legislaturperiode fortsetzen, gemeinsam mit den Engagierten vor Ort. Ich bin hier im Wahlkreis zuhause, mir liegen die Menschen, die ich vertrete, am Herzen, sie sind meine Arbeitgeber und sie möchte ich weiterhin in Berlin vertreten“, betonte Jörrißen.

 

Der Bürgermeister hat sich mit seinem Verhalten gegenüber dem Personalrat, seinen Mitarbeitern, den politischen Gremien sowie einigen Bürgerbeiräten eigenständig in die aktuelle Diskussion gebracht. Die Behauptung der GFL und ihres Vorsitzende Prof.- Dr. Hofnagel, dass sich diese Diskussion in der für die CDU verlorenen Bürgermeisterwahl begründet, weisen wir scharf zurück.

Die CDU ist längst zum politischen Alltag zurückgekehrt und bereitet sich derzeit intensiv auf die kommende Landtags- und Bundestagswahl vor. Und auch unser Bürgermeisterkandidat und stellv. Bürgermeisters Arno Feller nimmt und nahm sein Amt auch seit der Wahlniederlage gewissenhaft und in einer dem Amt gebührenden Form war. Schließlich nahm er nach der Wahl die Amtseinführung im Rat vor und fand dabei sehr wohlwollende Worte. Der Vorwurf der GFL läuft somit vollkommen ins Leere.

Das Gegenteil ist der Fall. Direkt nach Wahl haben wir das Gespräch mit dem neuen Bürgermeister gesucht und eine konstruktive Zusammenarbeit angeboten. Doch aktuell verfährt der Bürgermeister in einer selbstgefälligen Art und Weise wie er sie im Wahlkampf stets den politischen Mitbewerbern vorgeworfen hat. Von einer dem Amt angemessen unabhängigen Amtsführung ist derzeit nicht viel zu erkennen. Wir haben aktuell keinen Lüner Bürgermeister sondern einen GFL Bürgermeister.

Es liegt nun in der Hand des Bürgermeisters seine versprochene Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz und Bürgerbeteiligung in die Tat umzusetzen. Lünen steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Es gilt die richtigen Entscheidungen für die Zukunft und zum Wohle unsere Stadt treffen.

Wir die CDU Lünen reichen hiermit nochmals die Hand für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit und bieten hierzu gemeinsame Gespräche an.

Zur Vorbereitung der Landtagswahl und der Bundestagswahl 2017 trafen sich am vergangenen Donnerstag die Mitglieder der CDU Lünen zu einer Mitgliederversammlung im Gemeindesaal Herz-Jesu.

Zunächst wurden die Delegierten für die Wahlkreisvertreterversammlung sowie für die Kreisvertreterversammlung bestimmt. 

Die Wahlkreisvertreter nominieren später die jeweiligen Kandidaten. Die Kreisvertreter wählen später die Landesvertreter des CDU-Kreisverbandes für die jeweiligen Listen.

Im Anschluss folgte ein Impulsvortrag zum Thema „Energiewende und konventionelle Erzeugung – kein Widerspruch“ Referenten war Dr. Frank Neumann vom Energieversorger RWE. Der Vortrag machte deutlich, dass die konventionelle Stromerzeugung auch Mittelfristig ein wichtiger Baustein des Energie-Mix bleiben muss, um die Schwankungen in der Erzeugung der Erneuerbaren Energien ausgleichen zu können.

Die CDU sieht sich somit in ihrer Haltung der Zustimmung zum Bau des Trianel Kohlekraftwerkes bestätigt.

Zum Abschluss wurde über aktuelle politische Themen diskutiert.

Ein zentrales Thema war hier die Frage der Zukunft unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Lünen WZL. Es wurde sehr deutlich, dass Lünen auch zukünftig zwingend eine eigenständige Wirtschaftsförderung braucht. Dies wird auch aus den Reihen der Wirtschaft stets betont.

Die CDU fordert, dass nun umgehend die Übergangsbesetzung der WZL Geschäftsführung mit Kämmerer Uwe Quitter vollständig umgesetzt wird und zudem schnellstmöglich ein Konzept für die Weiterführung einer weitestgehend eigenständigen Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Lünen erarbeitet und umgesetzt wird.

 

CDU feiert Jubiläum zum 70 jährigen bestehen des Stadtverbandes und verleiht den mit 1000 € dotierten Alfred-Meermann Ehrenamtspreis

 

Eheleute Strauch erhalten Alfred-Meermann-Preis

LÜNEN Anpacken, nicht wegducken, sondern Herausforderungen meistern: Das 70-jährige Bestehen des Stadtverbandes Lünen der CDU stand bei der Jubiläumsfeier am Samstag im Hansesaal im Zeichen von Menschen, die in ihrem Leben Beispielhaftes geleistet haben. So wie auch der Namensgeber des Alfred-Meermann-Preises, der posthum am Donnerstag noch geehrt worden ist.

 

„Der Alfred-Meermann-Ehrenamtspreis des CDU-Lünen Stadtverbandes geht in diesem Jahr an Marianne und Bernhard Strauch“, mit diesen Worten eröffnete der stellvertretende Bürgermeister Arno Feller seine Laudatio für die Träger des mit 1000 Euro dotierten Preises.

„Wir ehren Marianne Strauch als Vorbild für soziales Engagement und besondere soziale Kompetenz. Ihr Wirken in und um Lünen sowie international ist beispielhaft und diente vielen Lünern als Anregung mitzutun“, so Feller. Er fügte mit Blick auf Marianne Strauch hinzu: „Ihre außerordentlichen Leistungen begannen in der katholischen Jugend als Pfarr- und Stadtjugendführerin.“

Betreuung von Aussiedlern und Flüchtlingen, Näh-, Sprach- und Kochkurse, die Betreuung von Kleiderkammern an sechs Standorten bis hin zur Leitung von Ferienfreizeiten oder die Hilfe für ein Waisenhaus in Indien sowie ein Babyhospital in Bethlehem – Arno Feller zählte viele Stationen auf, an denen Marianne Strauch wirkte.

 

Bescheidene Dankesrede der Ausgezeichneten

Über 40 Jahre reichen die Aktivitäten von Marianne Strauch für die Altengemeinschaft St. Joseph, zehn Jahre Vorstandsarbeit in der KAB und 30 Jahre im Rat der Stadt Lünen. Bernhard Strauch habe die Aktion „Heiligabend nicht allein“ initiiert, würde sich seit vier Jahren in der Patientenbegleitung im St.-Marien-Hospital engagieren und seine Frau stets mit großem Einsatz unterstützen, lobte Feller.

Marianne Strauch bedankte sich und sagte: „Die Auszeichnung können wir nur stellvertretend für andere annehmen, die täglich viel für die Bürger unserer Stadt leisten und ungenannt bleiben. Das Geld möchten wir für Familien in Not vor Ort verwenden, deren Nöte erfahre ich jeden Montag in der Sprechstunde der Caritas.“

Die knapp 100 Gäste spendeten stehende Ovationen und ehrten zudem Clara Rogge (99) als Gründungsmitglied der CDU Lünen. Als Überraschung lud die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen die Jubilarin zu einem Besuch des Bundeskanzleramtes ein. 

Namensgeber des Preises am Donnerstag geehrt:

Dem im Februar vergangenen Jahres im Alter von 87 Jahren verstorbenen CDU-Politiker Alfred Meermann wird posthum eine besondere Ehre zuteil: Die durch das Baugebiet „Laakstraße Ost“ in Nordlünen führende Straße soll künftig Alfred-Meermann-Straße heißen. Das beschloss der Rat der Stadt Lünen Donnerstagabend in seiner Sitzung.

Die Zustimmung reichte über alle Fraktionen hinweg. Zur Freude von Meermanns Witwe: Marie-Lis Coenen hatte es sich nicht nehmen lassen, der Abstimmung über die Straßenbenennung beizuwohnen. Geduldig harrte die 77-Jährige bis 22 Uhr auf der Zuschauertribüne im großen Sitzungssaal des Rathauses aus, als die Entscheidung fiel. Nachdem der Applaus der Ratsmitglieder verstummt war, ergriff Marie-Lis Coenen sichtlich gerührt das Wort. „Vielen, vielen Dank. Wenn es soweit ist, lade ich Sie alle ganz herzlich ein.“ Unter neu aufbrandendem Applaus der Ratsmitglieder und von Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns machte sich Coenen auf den Heimweg. Im Gespräch mit unserer Redaktion sagte Coenen am Freitag, dass sie sich über die Entscheidung des Rates „mächtig gefreut“ habe: „Nordlünen war ja wirklich seine Wirkungsstätte.“

 

Quelle: Ruhrnachrichten Ausgabe 07.03.2016

Lüner Wirtschaft fordert schnelles Handeln für Wirtschaftsförderung in Lünen

Die CDU-Fraktion führte am letzten Dienstag ein Gespräch mit Vertretern der Lüner Wirtschaft über die Zukunft der Wirtschaftsförderung in Lünen, nachdem deren Leiter Michael  Sponholz Lünen verlässt und eine neue Wirkungsstätte mit größeren Aufgaben in Saarbrücken findet. Der Teilnehmerkreis war breit gestreut, es nahmen Teilnehmer der verschiedensten Branchen und Organisationen teil, vom Handwerk über Industrie, Handel, Finanzen und Verbände.

Alle waren sich darüber einig, dass Michael Sponholz mit seinen Mitarbeitern eine sehr gute Arbeit vor Ort geleistet hat. Sie lebte von seiner guten Vernetzung  mit Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Wirtschaftsförderung ist nicht nur Ansiedlung und Bestandspflege  sondern auch  eine strategisch ausgerichtete Arbeit, deren Erfolge erst mittel- und langfristig wirken.  Die Stadt Lünen darf eine Entscheidung  über die künftige Ausrichtung nicht auf die lange Bank schieben, damit hier kein Bruch entsteht, sondern kontinuierlich gute Leistung möglich bleibt.

Die Stadt Lünen darf die Wirtschaftsförderung nicht fahrlässig aus der Hand geben und benötigt eine schnelle Lösung vor Ort. Sie gehört  - nach Aussagen der Teilnehmer - nicht in die Verwaltung sondern eine Lösung wie im Lüntec ist für die Unternehmer praktikabler. Eine unabhängige Wirtschaftsförderung ist erfolgreicher, da sie auf Augenhöhe mit der Verwaltung ist.  Die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung sollten gleichzeitig aber auch gut  mit dem Kreis und in der Region vernetzt sein.  Für alle Teilnehmer waren die Ortsnähe  und besonders auch die detaillierten Ortskenntnisse  ausschlaggebende Kriterien.

Das Technologiezentrum in Lünen  erfüllt seine Aufgabe als Einstieg und Förderer von  Existenzgründungen hervorragend.  Das darf bei den Planungen über den Fortbestand der Wirtschaftsförderung nicht aus den Augen gelassen werden.

Von allen gewollt war ein neuer Geschäftsführer, der die Sprache von Wirtschaft und Politik gleichzeitig spricht und vermitteln kann. Die Orts- und Sachnähe kristallisierte sich ebenfalls als besonders wesentlich heraus.

Die Teilnehmer wollen den Dialog weiter führen.

Klausurtagung CDU Stadtverbandsvorstand

Zur Klausurtagung traf sich kürzlich der CDU-Stadtverbandsvorstand. Als auswärtigen Gast konnte der Kreisvorsitzende der CDU im Kreis Unna, Marco Morten Pufke, begrüßt werden. In einem kurzen Eingangsvortrag erläuterte er die Zielsetzung des Kreisvorstandes, insbesondere im Hinblick auf Kreis- und Parteipolitik.

Hier stand insbesondere auch die Haushaltssituation der verschiedenen Kreiskommunen im Vordergrund. Die CDU Lünen sprach sich für eine sparsame Haushaltspolitik des Kreises aus, da diese zur unmittelbaren Haushaltsentlastung auf örtlicher Ebene führt. Dabei muss allerdings gesehen werden, dass gerade die Sozialaufwendungen einen Großteil des Kreishaushaltes ausmachen.

Im weiteren Verlauf wurde kurz auf den Bürgermeisterwahlkampf zurückgeblickt. Das schlechte Abschneiden bei der Bürgermeisterwahl wird innerhalb der CDU als Folge einer allgemeinen Wechselstimmung in der Bevölkerung vermutet. Der gesamte Stadtverband dankte Herrn Arno Feller für seinen doch unermüdlichen Einsatz als Bürgermeisterkandidat, der sich insbesondere auf den Podiumsdiskussionen hervorragend geschlagen hat. Nichtsdestotrotz ist die Wahlniederlage zu akzeptieren und eine Zusammenarbeit mit dem neuen amtierenden Bürgermeister zu suchen.

Im Rahmen der weiteren Diskussion wurde unter anderem auch die Vorbereitung des anstehendes Bundestags- und Landtagswahlkampfes, die beide im Jahre 2017 anstehen, diskutiert. Insbesondere im Hinblick auf die Landtagswahlen ist kurzfristig mit den anderen Stadtverbänden in der Kandidatenfrage Einigung zu erzielen.

Im Hinblick auf die Ausrichtung der politischen Ziele 2020 geht die CDU davon aus, dass hier neue Herausforderungen, insbesondere aufgrund der aktuellen Situation im Bereich der Flüchtlinge, zu meistern sind. Der Wohnungsbau in Lünen wird ein wichtiges Thema der zukünftigen Kommunalpolitik. Dabei darf die Schaffung neuer, attraktiver Wohnflächen für junge Familien nicht aus den Augen verloren werden. Aber auch die Ansiedlung von Unternehmen, um gleichzeitig mit den steigenden Bevölkerungszahlen entsprechend mehr Arbeitsplätze anbieten zu können, ist eine Herausforderung für die Zukunft. Maßnahmen und Veranstaltungen zu diesen Themen wird die CDU im laufenden Jahr durchführen. Erste Gespräche hierzu finden bereits statt.

Des Weiteren wurde ein neues Programm zur Mitgliederwerbung aufgelegt, da die CDU trotz der partiellen Enttäuschungen sehr großen Wert darauf legt, dass junge Menschen sich für (Kommunal-)Politik und die politische Arbeit vor Ort interessieren. Den jungen Menschen soll weiterhin die CDU als Plattform politischer Tätigkeiten dienen.

Zum Schluss der Tagung konnte auch unsere Bundestagsabgeordnete Sylvia Jörrißen begrüßt werden, die noch einmal ausführlich zur aktuellen Flüchtlingssituation Stellung nahm. Hier gab es eine zum Teil kontroverse Diskussion innerhalb des Stadtverbandes, die zum Thema hatte, inwieweit auf die Flüchtlingssituation zu reagieren sei. Frau Jörrißen vertrat hier ohne Abstriche die Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die allerdings nur in Teilen vom CDU-Stadtverband geteilt wird. Auch einige Mitglieder des CDU-Stadtverbandes sympathisieren mit den Vorschlägen jener CDU-Bundestagsabgeordneten, die sich intensiv für Obergrenzen aussprechen.

Einigkeit herrschte darüber, dass im laufenden Jahr der Zustrom von Flüchtlingen deutlich zu reduzieren ist, wenn die Stadt Lünen nicht an die Grenzen ihrer Kapazitäten getrieben werden soll und dies zu einer Überforderung im Hinblick auf die Integration von Flüchtlingen führt. Abschließend dankte Frau Jörrißen allen haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätigen, da ihr Engagement entscheidend zu einem Gelingen beiträgt.

Terminlich stehen für das Jahr 2016 die Feier zum 70-jährigen Bestehen der CDU Lünen am 5. März im Hansesaal an, bei der auch der Alfred-Meermann-Ehrenamtspreis verliehen wird. Karten hierfür sind in der
CDU Geschäftsstelle, Mauerstr. 95, 44532 Lünen erhältlich.

Pressemitteilung der Jungen Union Lünen

Sonntag, 17. Januar 2016

Die Junge Union Lünen fordert die Ratsherren und ehemaligen CDU Ratsfraktionsmitgliedern Marcel Schulz, Carsten Nieheus und Dirk Holstein auf, von ihrem Ratsmandat zurückzutreten.
Die CDU Lünen hat vor der letzten Kommunalwahl insbesondere neuen und jungen Mitgliedern wie Marcel Schulz ein hohes Vertrauen entgegengebracht.
Durch deren unehrenhaftes Verhalten ist im gesamten Kreis Unna der Eindruck entstanden, dass auf neue junge Mitglieder der CDU kein Verlass sei.
So sind die Chancen der jungen Mitglieder, in der Frage der Berücksichtigung bei den kommenden Wahlen stark gesunken.
Diese sehr negative Entwicklung ist den Herren Holstein, Niehues und Marcel Schulz zu verdanken.

Der JU Lünen Vorsitzende Ugo Arangino meint dazu: „Ganz besonders enttäuscht mich das Verhalten von Marcel Schulz.
Da ich etwa zeitgleich mit ihm der JU und CDU beigetreten bin, habe ich mich ihm verbunden gefühlt.
Er schien mir immer sympathisch und kompetent zu sein. Dieses positive Bild hat er nun mit seinem Verhalten erschüttert.
Ihm wurde ein vielversprechender Wahlkreis geschenkt, mit dem er als CDU Mann in den Rat eingetreten ist.
Dass er sich wie eine Fahne im Wind von der GFL Manipulieren lassen hat, ist peinlich.
Für mich ist es offensichtlich, dass die Unstimmigkeiten bei den Sparkassenverhandlungen nur ein Vorwand waren, aus der CDU-Fraktion auszutreten.

Vielmehr entsprachen seine Ambitionen nicht seiner Leistung.
Dies wird für mich dadurch
deutlich, dass er ebenfalls aus der CDU und JU ausgetreten ist, die bundesweit agierende JU hat erst mal nichts mit einer kommunalen Fraktion zu tun.“

Darum fordert die JU alle drei auf, umgehend ihre Ratsmandate und im Fall von Herrn Niehues auch seine Parteiämter niederzulegen und diese an die CDU zurück zu geben.
Anderenfalls ignorieren diese den Wählerwillen, die ja in aller erster Linie der CDU ihre Stimme gegeben haben.

Ugo Arangino
Vorsitzender

Kinder brauchen Raum zum Lernen – Leoschule platzt aus allen Nähten und hat hohen Renovierungsbedarf

Die CDU- Ortunion Lünen-Zentrum besuchte unter der Führung des Vorsitzenden Daniel Pöter die Leoschule. Die Gruppe wurde von der Schulleitung Herrn Matthias Flechtner und Frau Gisela Bökenkemper-Ahlgrimm empfangen. Die gute pädagogische Leistung an der Schule spiegelt sich durch eine hohe Nachfrage bei den Eltern aus dem ganzen Stadtgebiet wieder. Leider müssen jedes Jahr Anmeldungen abgewiesen werden.

Die 12 Klassenräume sind mit 292 Kindern voll belegt und platzen aus allen Nähten. Ein Rückgang oder Veränderung des Anmeldeverhaltens sei nicht zu erwarten. Es fehlen Räume für die Sonderpädagogin und besondere Aufgaben, die sich durch modernen Unterricht aber auch durch das neue System der Inklusion und durch den Ganztagesbetrieb mit der Ogata ergeben. Der Pausenraum wird auch für Projekte genutzt, ist aber auch Durchgangsraum zwischen der Ogata und den beiden Schulteilen. Veranstaltungen werden dort deshalb immer durch den Durchgangsbetrieb gestört.

Das alte Gebäudeteil ist aus dem Jahr 1897 und auch im neueren Teil entsprechen die Räume nicht mehr den Ansprüchen der modernen Pädagogik und weisen z.T. auch bauliche Mängel auf. Der Pavillon für die dritte Ogatagruppe sollte nur ein Provisorium sein. Es stehen dringende Modernisierungsarbeiten an – die Ortsunion stellt sich allerdings die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, einen neuen Standort für die Grundschulen in Lünen-Mitte zu suchen, denn auch die Osterfeldschule ist in die Jahre gekommen. Ein gemeinsamer Standort für beide Schulen hat auch den Charme, dass Synergien für beide Schulen genutzt werden können. Beide Schulen können trotzdem selbstständig weiter bestehen.

Lange Zeit sind die Überlegungen über einen neuen Schulstandort daran gescheitert, dass es kein geeignetes Grundstück in Lünen-Mitte gab. Nun wird durch den Umzug von Mercedes auf den Lindenplatz ein großes Grundstück frei. Die Ortsunion fordert deshalb, dass dieses Grundstück auf seine Eignung überprüft wird. Gleichzeitig sollen die Vor- und Nachteile für beide Schulen im Hinblick auf den Unterricht und den Schulbetrieb festgestellt werden und eine Kosten-Nutzenanalyse für einen   gemeinsamen Standort oder für die Fortführung des bisherigen Konzeptes erstellt werden.

Herr Flechtner mahnte an, dass man nun zügig zu einer Entscheidung zwischen Neubau und Modernisierung kommen muss, denn die Zustände der Toilettenanlage und der mangelnde Raum müssen behoben werden. Hier müssen nun Entscheidungen getroffen werden.

Friedhelm Mennicken und Friedhelm Witteck sprachen die Weiternutzung der alten Standorte an. ZGL ist hier gefragt ein akzeptables Konzept auch im Sinne der Anwohner zu berücksichtigen. Die Folgenutzung muss den städtischen Haushalt entlasten.

Daniel Pöter schloss den Termin mit dem Wunsch, den Kindern in Stadtmitte Schulen zur Verfügung zu stellen, die den pädagogischen Ansprüchen heute entsprechen - auch im Hinblick auf die besonderen Herausforderungen durch die Inklusion. Das Wohl und die Ausbildung unserer Kinder
stehen an erster Stelle.

 

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