Am Donnerstag, 20. März 2014, um 19.00 Uhr beginnt die Versammlung im "Haus Bössing", Laakstraße 57. Außerdem stellen sich die jungen Kandidaten für den Stadtrat vor. Die Junge Union sei stolz, dass sie mit fünf Jungpolitikern frischen Wind in den Wahlkampf und vielleicht auch in den Rat bringen kann.

Am Donnerstag, den 13. März konnte Carl Schulz-Gahmen als Vorsitzender der CDU-Ortsunion Mitte/Gahmen 25 Mitglieder bei einem Besuch des Bauverein zu Lünen begrüßen. Die Geschäftsführer Friedhelm Deuter und  Andreas Zaremba stellten das Hertie-Projekt mit neuen Details vor.
Nach reiflicher Überlegung und mit einem ungewöhnlichen Konzept, das weder einen reinen Umbau im Bestand, noch einen Totalabriss vorsieht, konnte der Bauverein sich dem Projekt annehmen. „Wir gehen davon aus, dass unser Vorhaben keine großen Gewinne abwirft. Aber wir wollten auch unseren eigenen Bestand in der unmittelbaren Nachbarschaft schützen und es gibt ernsthafte Interessenten für den Erdgeschossbereich – die geplanten Wohnungen sind erst recht keine Frage der Vermarktung, wenn ich mir die zahlreichen Anfragen ansehe, die uns sofort nach Bekanntgabe des Projekts erreicht haben. Wir werden nach den Facharztzentren, den Residenzen, einem Kindergarten, dem Jobcenter und dem Hauptbahnhof das Stadtbild erneut nachhaltig prägen“, führte Friedhelm Deuter aus.

„Zur Zeit haben wir bei 5.230 Wohnungen nur 5 Leerstände, so dass wir da kein Risiko sehen. Auch unser Neuerwerb Chrisitinentor ist gut vermietet.“ Im Hertiekomplex werde der Keller komplett bleiben können, da dieser besonders aufwendig gebaut worden ist. Ab dem 1. Stock wird das Gebäude aufgeschnitten und die bereits bekannte Aufteilung, die Wohnungen in Obergeschossen eine eigene Grünanlage bietet, verwirklicht. Insgesamt sind 2.600 m² Gewerbe und 3.000 m² Wohnen geplant, wobei die Wohnungsgrößen sehr unterschiedlich sind. Ursprünglich hat das Gebäude eine Nutzfläche von 17.500 m². Der Rückbau wird aller Voraussicht nach Mitte des Jahres beginnen können.

Herr Deuter hob die besonders gute Zusammenarbeit mit der Lüner Bauverwaltung unter Leitung von Herrn Buckesfeld hervor. Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel betonte, dass hier durch den Bauverein erneut eine starke Unterstützung in einem Lüner Problemfall erfolgt sei und das Vorhaben sehr positiv gesehen werde. Karl Marek ergänzte, dass er die Bereitschaft des Bauvereins als verantwortliches Handeln für Lünen betrachte. Von mehreren Teilnehmern wurde die Notwendigkeit betont, die angrenzende Situation zur Bäckerstraße einer differenzierten Planung zu unterwerfen, um im Anschluss an den Hertie Neu- und Umbau vorbereitet zu sein. Auch die Frage, wie Kultureinrichtungen möglicherweise die Nachbarschaft aufwerten könnten, wurde gestellt.

phpThumb generated thumbnailjpg11Die CDU-Fraktion Lünen begrüßte zu Beginn der Sitzung am Montag, den 17.01.11 den Geschäftsführer der WBL, Herrn Jonic, um aus erster Hand Informationen zur Abwicklung des Winterdienstes auf den Lüner Straßen und der Müllabfuhr in den Wochen des starken Schneefalls zu erhalten.|

Wie zu erwarten war, ergab sich in der Diskussion eine Fülle von Einzelbeispielen, Kritik, Verbesserungsvorschlägen und der Dank an die Mitarbeiter vor Ort, die mit den für Lüner Verhältnissen sehr ungewöhnlichen Wetterbedingungen zu kämpfen hatten.
Herr Jonic wies zu Anfang darauf hin, dass nach bestehendem Auftrag und den Anforderungen in der Rechtsprechung Überdurchschnittliches geleistet wurde, da über die Erfüllung der Streupflicht an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen hinaus, Räum- und Streuarbeiten erfolgreich vorgenommen wurden. Salz sei nach den Erfahrungen des vorangegangen Winters hinreichend bevorratet worden. Allein im Dezember 2010 sei die doppelte Salzmenge im Verhältnis zum Durchschnitt der letzten zehn Jahres verbaucht worden. Nach den Erfahrungen mit dem schon starken Winter 2009/2010 sei eine Überprüfung der Fahrzeugkapazitäten erfolgt, die zum Ergebnis hatte, dass diese für einen normalen Winter absolut hinreichend sei. Eine Aufstockung sei letztendlich eine Frage der Bezahlbarkeit für den örtlichen Steuerzahler. "Wenn WBL und Verwaltung vor einem Jahr den Ankauf einer Schneefräse für einen hohen sechsstelligen Eurobetrag gefordert hätten, wäre uns wahrscheinlich von Politik und Bürgern der Puls gefühlt und nachgefragt worden, ob wir denn jetzt im südlichen Bayern wohnten", machte Herr Jonic im Einvernehmen mit Herbert Jahn deutlich.
Die weiteren Gespräche machten dann aber auch deutlich, dass die anstehenden Diskussionen nicht von Polarisierung geprägt sein dürfen, sondern von der Möglichkeit bezahlbarer Verbesserungen. Fest steht bereits, dass durch Mitarbeiterschulungen mehr Personal für den Winterdienst ausgebildet werden soll, um im Bedarfsfall darauf zurückgreifen zu können. Ebenso wird es Verbesserungen in der Kommunikationsstruktur geben. "Bei der Müllabfuhr waren wir mit einigen telefonischen Angaben und im Internet zur Abholung von Tonnen und Säcken zu optimistisch," meinte Herr Jonic, "da wurde die erforderliche Zeit, die z.B. erforderlich war, um Säcke aus dem Schnee auszugraben und die Tonnen über Schneeberge zu heben, unzureichend eingeschätzt."
Aufgenommen wurden auch Anregungen aus der Sitzung zum Einsatz von privaten Baufirmen, wobei sich dies auch nicht als einfach darstellt, da beispielsweise Radlader sehr grob arbeiten und es zu erheblichen Schäden an Einbauten oder durch hochgehobene Gullydeckel kommen kann. Ein solcher Einsatz sei nur auf Asphalt und auch dort nur bedingt möglich. Weitere Detailfragen, wie beispielsweise die Eisbildung nach durchgeführter Räumung und Abstreuung in Kreuzungsbereichen und die Möglichkeiten und Grenzen der Abfuhr von Schneebergen wurden für die weiteren Erörterungen eingebracht.
CDU-Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel fasste zusammen, dass das Gespräch natürlich nur ein Einstieg in die Diskussion sein kann. Der Auftrag, den WBL zu erfüllen hat, kommt von der Stadt und sei damit auch politisch zu steuern und der Umfang zu finanzieren. "Wir erwarten nach gemeinsamer Auswertung der Erfahrungen ein bezahlbares Verbesserungskonzept, dass auch die Erwartungen der Bürger befriedigt. Unser ausdrücklicher Dank gilt den Mitarbeitern, die gegen die Widrigkeiten des Wetters ankämpfen mussten, als viele die Ruhephase um die Feiertage genießen konnten", schloss sie die Diskussion.
 
Nach ergebnisoffener Diskussion positionierte sich die CDU-Fraktion zum Thema der Änderung des Kreisnamens. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass von einer Namensänderung keine Identifikationserhöhung erwartet werde, zumal es keine Bezeichnung gebe, die allen Städten und Gemeinden des Kreis gerecht werden könnte und trotzdem noch einen hinreichenden örtlichen Bezug hat. "Wichtig ist die Leistung - wenn diese stimmt, stimmt auch die Identifikation mit dem Kreis. Außerdem stehen die Kosten bei allen Sparbemühungen in keinem gesunden Verhältnis zu einem zweifelhaften Ergebnis", kommentierte Annette Droege-Middel. "Aus zahlreichen Gesprächen mit Lüner Bürgern ist erkennbar, dass diese Position auch eine deutliche Mehrheit hat. Wir werden die Anregung zur Umbenennung nicht weiterverfolgen."

 

phpThumb generated thumbnailjpgDer Stadtverbandsvorstand und die Fraktion der CDU-Lünen hatten sich am 21./22.01. zur gemeinsamen Klausurtagung in Ascheberg getroffen.| Da die Fülle der Themen in den zwei Tagen der Klausurtagung aufgrund der hohen Diskussionsbereitschaft nicht abgeschlossen werden konnten, fand am gestrigen Dienstag den 02.02.2011 die ergänzende Diskussion über die weiteren Ziele der CDU in der Kommunalpolitik statt.

Dabei wurde durchaus selbstkritisch die Arbeit der vergangenen Jahre durchleuchtet und politische Themenfelder identifiziert, in denen sich die CDU-Lünen neu positionieren möchte.

Kernthemen der kommenden Monate sind die Schulpolitik, die Jugendpolitik sowie die interne Struktur der CDU-Lünen.

Thema Schulpolitik

In den Diskussionen zur Schulpolitik zeigten sich alle Teilnehmer grundsätzlich neuen Ideen wie etwa die Zusammenlegung der Realschulen und den Hauptschulen zu sog. Mittelschulen sehr aufgeschlossen. Eine generelle Gemeinschaftsschule und die damit verbundene Abschaffung aller anderen Schulformen lehnt die CDU-Lünen strickt ab.

Eine neu eingesetzte Arbeitsgruppe wird nun auf Basis des aktuellen Schulentwicklungsplanes eine Analyse der Ist-Situation und zukünftigen Bedarfe an Schulen erarbeiten. Auf Basis dieser Zahlen soll die Arbeitsgruppe Vorschläge zur Zukunft der Lüner Schullandschaft entwickeln.

Anschließend soll zu diesem Thema ein gesonderter Parteitag stattfinden, in dem die erarbeiteten Vorschläge diskutiert und verabschiedet werden.

Thema Jugendpolitik

Die CDU sieht das Thema Zukunftsperspektive für Jugendliche als eines der wichtigsten Themen der weiteren Arbeit an. Auch hier wird eine neu eingesetzte Arbeitsgruppe Leitlinien für die zukünftige Jugendpolitik der CDU unter Einbeziehung externer Verbände und Gruppen wie z.B. den Schülervertretungen erarbeiten.

Interne Struktur

Auch die CDU unterliegt dem demographischen Wandel und will auf diese neue Herausforderung mit einer Straffung der Organisationsstruktur begegnen.

Dies betrifft sowohl die eigentliche Partei aber im Besonderen die lokalen Unterorganisationen der CDU.

Die Vorsitzenden von CDU und CDU-Fraktion Lünen Herbert Jahn und Annette Droege-Middel zeigten sich sehr erfreut über die große Bereitschaft der Anwesenden in den Arbeitsgruppen aktiv mitzuwirken.

Andreas Kops, Pressesprecher der CDU Lünen

Arno Feller, Pressesprecher der CDU-Fraktion Lünen

CDU fordert Investor von der GFL und keine Prüfaufträge an die Stadt

Die Errichtung eines Discobetriebes war im Rat der Stadt Lünen bereits mehrmals thematisiert und wurde durch die Verwaltung bereits detailliert untersucht.

 Auch haben konkrete Gespräche mit möglichen Investoren für verschiedene Standorte bereits stattgefunden, beispielhaft seien hier die Standorte Victoria I/II, in der Mersch, Kupferstraße und Wethmer Heide genannt.

 Alle interessierten Investoren haben aber - gerade wegen der Nähe zum Ruhrgebiet - nicht das wirtschaftliche Potenzial gesehen, eine Großraumdiskothek in Lünen profitabel zu betreiben.

 „Die GFL sollte lieber ihre Hausaufgaben machen und bereits erledigte Prüfaufträge lesen, bevor sie die Verwaltung mit neuen Prüfaufträgen belastet. Wir brauchen keine neuen Prüfungen, wir brauchen einen Investor!“ so Anette Dröge-Middel, Fraktionsvorsitzende der CDU Lünen.     

 Die CDU Lünen unterstützt eine Großraumdiscothek ausdrücklich und war hier in der Vergangenheit bereits aktiv: Nachdem Investoren für eine Disco aus betriebswirtschaftlicher Sicht abgesagt haben, wurde das Lükaz umgebaut und erweitert, um Veranstaltungen für bis zu 600 Teilnehmer - insbesondere Jugendliche - zu ermöglichen.

 „Der Antrag der GFL bringt keinen weiter. Solange kein Investor vor der Tür steht sollten wir lieber darüber nachdenken, das Nachtbuskonzept auszuweiten, um Lünen und seine Stadtteile mit attraktiven Standorten in Dortmund zu verbinden.“ so Droege-Middel.

 

"Zählen Beschlüsse der Fachausschüsse gar nichts mehr?" gibt Fraktionsvorsitzende Annette Droege-Middel angesichts einer Einladung der GfL zu Bedenken, die anscheinend am Buchenberg unbedingt sofort einen straßenbegleitenden Fahrradweg anstrebt und zu einem Ortstermin eingeladen hat. "Man muss doch auch mal zur Kenntnis nehmen, dass Entscheidungen der demokratischen Gremien nach intensiver Diskussion zur Umsetzung bestimmt sind und nicht jedes Pferd neu von hinten aufgezäumt werden muss."
Die industriellen Anlieger, mit denen die Verwaltung intensive Vorgespräche zur Notwendigkeit von Art und Umfang der Straße einschließlich des erheblichen Eigenanteils an Kosten geführt hat, vertrauen auf eine zügige Umsetzung. Die Straße ist in einem katastrophalen Zustand und der Rat hat sich in der letzten Haushaltsdiskussion mit der Bereitstellung von entsprechenden Mitteln in Form einer Verpflichtungsermächtigung entschlossen, dass die Verwaltung so schnell wie möglich tätig werden soll. In einer Industriestraße ist die Befahrbarkeit für Schwerlastverkehr vorrangiges Ziel. Dieses Ziel ist planerisch dargestellt. Der Plan sieht sogar vor, dass die spätere Einrichtung eines Fahrradweges möglich ist, was den Mehrheiten im Stadtentwicklungsausschuss und im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung völlig genügt hat. 
 
Für die CDU-Fraktion stellt sich aber auch dann noch die Frage, die es aktuell gar nicht zwingend zu beantworten gilt: Was soll ein Fahrradweg am Buchenberg?|
"Den Lüner Fahrradfahrern wäre mehr geholfen, wenn es gut befahrbare und durchgängige Verbindungen in Ost-West-Richtung (Brambauer - Lünen-Süd; Lippolthausen-Beckinghausen) gäbe, die - wie der Leezenpatt - zumindest teilweise nicht an Hauptstraßen verlaufen. Auch die Verbindungen von Altlünen nach Beckinghausen sind noch verbesserungsbedürftig. Es fehlt ein guter Netzschluss zur alten Westfaliabrücke. Dort sollte Geld ausgegeben werden, wenn denn welches da ist. Auch im Bestand ist noch so manches Schlagloch auszubessern und es sind noch einige Bordsteine abzusenken," ergänzte Arno Feller, stadtentwicklungspolitscher Sprecher der CDU-Fraktion. 
Für ein paar Fahrradfahrer, die die Strecke am Buchenberg alltags nutzen würden, ist dort der Fahrradweg Luxus. Wer fährt denn schon freiwillig eine reine Industriestraße entlang, die an beiden Enden keine Höhepunkte für Fahrradfahrer bietet? Und Sonntags, wenn eventuell Freizeitverkehr entsteht, sind dort auch keine LKWs. Gibt es überhaupt Arbeitnehmer in dem gesamten Industriegelände die das Fahrrad für den Weg zum Betrieb nutzen? Egal wie hoch der städtische Anteil ist, für einen praktisch ungenutzten Fahrradweg am Buchenberg steht die Frage der Geldverschwendung für die Stadt und für die mitverpflichteten Anlieger im Raum.

 

Die CDU-Fraktion besuchte die Polizeiwache in Lünen, um sich nach den Veränderungen  in der Organisation nach der Umstrukturierung der Polizei Dortmund zu erkundigen. Im Vordergrund stand die Besorgnis, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger erhalten bleibt und darüber hinaus der Wunsch, dass die Sicherheit verbessert wird.|

Zunächst überraschten Polizeirat Gereci und der erste Polizeihauptkommissar Demuth die anwesenden Mitglieder der Fraktion mit der Nachricht, dass die Polizeiinspektion Lünen ab 1. März einen neuen Leiter hat. Frank Schulz wird Lünen als stärkste Polizeiinspektion von Dortmund demnächst leiten.

Zum Thema Brambauer resümierte Klaus Stallmann, ehemaliges MdL für die CDU:„Am 01.09.2011 ist Feierabend“. Stallmann selber hatte zuvor eine Lagebesprechung vor Ort in Brambauer mit Herrn Jung, bei dem die Optionen für eine Anlaufstelle in Brambauer erörtert werden konnten. Hier wurden zunächst sechs mögliche Anlaufstellen aufgesucht, denn eines wurde unisono vertreten: Die Bevölkerung Brambauers wird auch in Zukunft, nach dem 01.09.2011 eine Anlaufstelle vor Ort haben, um z.B. Anzeigen abzugeben oder Beobachtungen mitzuteilen.

Herr Demuth sowie Herr Gereci, die auf Seiten der Polizei kompetent der Fraktion Rede und Antwort standen, merkten an, dass durch die Zusammenfügung der Wachen eine präventive Verbesserung für Brambauer zu erwarten sein wird. Brambauer wird dann über eine zusätzliche regelmäßige Streife verfügen, wie es sie zuvor so noch nicht gab. Der relative kleine Personalkörper der Wache Brambauer mit dem hohen Durchschnittsalter von über 51 Jahren und den damit verbundenen „Krankmeldungen“ wird durch die deutlich jüngeren Lünener Kollegen aufgefrischt werden. Die Kernüberlegung, so gab Herr Gereci an, sei, alle Lüner Polizeibeamten dahingehend zu motivieren, Lünen, inklusive Brambauer als ihren Wachbereich zu akzeptieren und hier mit möglichst großer Motivation zu agieren.

Mit der Zusammenlegung der beiden Wachen Brambauer und Lünen wird die neue Wache die zweitgrößte im Bezirk Dortmund und kann entsprechend flexibel auf die Anforderungen reagieren.

Die Beamten versicherten der CDU-Fraktion, dass selbstverständlich über die Rufnummer 110 die Polizei stets erreichbar sei. Die wichtigste Frage um die Sorge der subjektiven Sicherheit der Bevölkerung sei, wie schnell die Polizei vor Ort ist. Hier richten sich die Einsatzzeiten nach einer Prioritätenskala und in Anbetracht der gesamten organisatorischen Veränderungen im ganzen Land wäre bereits Anfang 2011 durch den Polizeipräsidenten Schulze die Entscheidung getroffen worden, dass die Wache Brambauer am ehesten zu schließen sei. Man wies darauf hin, dass sich das Polizeipräsidium Dortmund mit derzeit 15 Wachen deutlich mehr Wachen leisten würde, als vergleichbare Städte in NRW, die durchschnittlich nur 9 Wachen vorhalten. Da Brambauer die Wache mit den geringsten Einsatzzahlen und Einsatzanlässen war, entschied man sich, diese Wache zu schließen.

Die Beamten lobten die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lünen, insbesondere  den Bereitschaftsdienst im Jugendbereich. Sie wünschten sich aber in einigen Punkten einen engeren Kontakt -  bei einigen Jugendschutzmaßnahmen und hinsichtlich des anstehenden Karnevalsumzug, des Cappenberger Maigangs oder einer möglichen Feier des Cityringes.  Beide Beamte betonten, dass Polizei üblicherweise nicht präventiv sondern nur repressiv tätig wird.

Auch die rapide Zunahme der psychisch labilen Personen würde einen zunehmenden Bedarf fachübergreifender Kompetenzen erforderlich machen. Hier stehen zwar die Mitarbeiter des Jugendamts, des Schulamts und des Ordnungsamtes sowie Psychologen und Polizisten im regelmäßigen Austausch aber  es wäre es sinnvoll diese Zusammenarbeit zu intensivieren.

Die Mitglieder der CDU-Fraktion werden diese Fragen in ihrer nächsten Sitzung am 14. März 2011 aufgreifen. Man verabschiedete sich mit dem Vorsatz im regelmäßigen Kontakt und Informationsaustausch zu bleiben.

 

Die CDU-Fraktion beantragt, ZGL zu beauftragen, an den Grundschulstandorten zu prüfen, welche baulichen Maßnahmen im Bestand oder durch Anbau notwendig sind, um an den einzelnen Schulen bei Bedarf eine weitere Gruppe für die offene Ganztagsbetreuung zu ermöglichen.| Mit Hilfe einer Kostenaufstellung durch ZGL und in Absprache mit der Schulverwaltung und dem Jugendamt soll eine Prioritätenliste erstellt werden in der festgelegt wird, an welchen Schulen und in welchen Zeiträumen weitere Gruppen eingerichtet werden können.

 Zur Begründung:

In dem vorliegenden Entwurf des Schulentwicklungsberichts wird deutlich, dass bereits an sieben Lüner Grundschulen heute die Belegung der Ogata höher ist als die ausgewiesenen Plätze. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf das Platzangebot in der offenen Ganztagsbetreuung noch weiter überschreitet. Wie im Entwurf ausdrücklich erwähnt und bei einer Ortsbesichtigung bestätigt, existiert an der Leoschule der deutliche Wunsch nach einer vierten Gruppe. Um die Diskussion losgelöst von dem Wunsch einer einzelnen Schule zu betrachten, sollen daher alle infrage kommenden Standorte untersucht werden. Die CDU-Fraktion sieht in der über der bisherigen Planung liegenden Belegungsquote von 32,5% und den Schilderungen der Leoschule einen Beleg dafür, dass die Nachfrage nach Plätzen in der offenen Ganztagsbetreuung nach wie vor nicht gedeckt zu sein scheint. Daher gilt es gerade im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu prüfen, ob und wie das Angebot ggf. erweitert werden kann.       

Unter Berücksichtigung  der Haushaltslage unserer Stadt und der in der Vergangenheit beschlossenen Konsolidierungsmaßnahmen ist es dringend erforderlich, einen Überblick über den Gesamtbedarf, dem Investitionsbedarf und den Folgekosten zu erhalten. Der weitere Ausbau von Ogatagruppen muss unter Berücksichtigung aller Faktoren erfolgen.

Zu ihrem Antrittsbesuch bei der CDU-Fraktion Lünen konnte die Vorsitzende Annette-Droege Middel am 14.03.11 die Integrationsbeauftrage Dr. Aysun Aydemir und die neue Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Frau Simone Kötter begrüßen, die von Bürgermeister Stodollick vorgestellt wurden.|

In der anregenden ersten Kontaktaufnahme machte Frau Dr. Aydemir, die seit Mitte Februar im Amt ist, deutlich, dass sich nach ihrem Verständnis Integrationsarbeit nicht auf das Verhältnis Christen-Muslime reduzieren lasse, sondern dass es um die Begegnung von Menschen unterschiedlichster Herkunftsländer ginge. Bei ihrer früheren Tätigkeit habe sich diese ausgewogene Herangehensweise sehr positiv ausgewirkt und es seien viele erfreuliche Kontakte entstanden. Die Zielsetzung wurde von der Fraktion ausdrücklich begrüßt.

Frau Kötter, die seit Anfang Februar für die Stadt Lünen arbeitet, sieht als Schwerpunkt die frühzeitige Kommunizierung von Themen, also eine aktive Pressearbeit über alle sich neu oder aktuell ergebenden Lüner Themen.   

Nach einem etwas einstündigen Meinungsaustausch konnte die Fraktion im Nachklang zum Ortstermin vor zwei Wochen den Leiter der Lüner Wache, Herrn Klaus Demuth, begrüßen. Die dort begonnene Diskussion zu möglichen Verbesserungen im Sinne der gesamten Stadt wurde umfänglich und mit den anwesenden Dezernenten fortgesetzt. Die aus dem seit 1998 existierenden Erfahrungen des Sicherheitsforums und der sich daraus entwickelten Arbeitskreise (z.B. Senioren, Unfall mit dem Schwerpunkt Radfahrer und Kinder sowie sicheres Wohnen) sollten nach seiner Ansicht bei entsprechender Resonanz fortgesetzt werden. Die Zusammenarbeit in der Prävention sei ein gutes Mittel zur breiten Verbesserung der Sicherheitssituation in Lünen. Besonders eigne sich für einen effizienten informellen Arbeitskreis das Thema Verkehr. Anhand des nahenden 1. Mai und dem Treffpunkt der Jugendlichen am Grillplatz Cappenberger See wurde unter den Anwesenden diskutiert, welche Ansätze sich für eine allgemeine Zusammenarbeit der städtischen Ämter mit der Lüner Polizei aktuell ergeben.

Der Fraktionsabend, der diesmal außerhalb der Alltagsarbeit mit Rats- und Ausschussvorlagen stattfand, stieß auf positive Resonanz aller Anwesenden, die das persönliche Kennenlernen sehr begrüßten.

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