cduinfoabend2 1384175515Der Tod lauert überall. Diese Erfahrung hat Jürgen Fischer, Oberstleutnant der Bundeswehr, bei seinen drei Einsätzen in Afghanistan zwischen 2006 und 2011 gemacht. Am Donnerstag berichtete der Presseoffizier des Kommandos Heer ( Referat strategische Kommunikation aus Bonn) bei einem Infoabend des CDU-Stadtverbandes von seinen Erlebnissen.

Rund 20 Gäste waren der Einladung gefolgt und gingen mit Fischer auf eine bebilderte "Reise" nach Afghanistan. Der Oberstleutnant berichtete über den Einsatz der Bundeswehr sowie die gegenwärtige Lage im Land. Diskutiert wurde auch über die ungewisse Zukunft nach dem geplanten Abzug der Truppen Ende 2014.
"Tod und Verwundung, das kann ich Ihnen nicht ersparen", sagte Fischer und zeigte bedrückende Fotos und Videos eine Selbstmordattacke auf eine Bundeswehr-Patrouille.
Fischer (51) ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und ist seit über 32 Jahren Berufssoldat. Er präsentierte Fotos von Soldaten, die persönlich Abschied nahmen von ihren in Kühlcontainern aufgebahrten Kameraden. "Wir haben jeden Tag in Afghanistan Verluste gehabt", sagte Fischer mit Blick auf 54 gefallene Bundeswehrsoldaten und tausende getötete oder verwundete Soldaten ausländischer Staaten.
Angesichts der Einsatzrealität gehört für die Soldaten das Kämpfen und die Konfrontation mit Tod und Verwundung zum Alltag. "Ich habe hier gelernt zu glauben", sagte Jürgen Fischer und zeigte Fotos von einem Gottensdienst und einer Taufe in einem der Bundeswehrlager.
"Wenn man dort war, will man da wieder hin", so der Offizier. Er begründete das nicht mit den 110 Euro, die die Soldaten hier täglich bekommen, sondern mit dem Willen, "es vielleicht besser zu machen." Die Politik habe es lange Jahre nicht verstanden, der Öffentlichkeit den Bundeswehreinsatz mit rund 4500 Soldaten verständlich zu erklären, meinte Jürgen Fischer und erläuterte die Aufgaben und das Konzept der Bundesregierung.
Vier Bundesministerien seien beteiligt mit dem Ziel, einen politischen Prozess in Afghanistan zu begleiten, den Wiederaufbau zu fördern, eine Sicherheitsreform durchzuführen und auf die Selbstständigkeit der afghanischen Partner zu setzen. Das Land habe eine Zukunft verdient. Mädchen, die 30 Jahre nicht zur Schule gehen durften, müssten die Chance auf Bildung bekommen, wünschte sich der Oberleutnant. Er fand es wichtig, dass deutsche Politiker die Truppe in Afghanistan besuchten. Auch öffentliche Diskussionen hielt Fischer für sinnvoll. Ob es eine Folgemission in Afghanistan Ende 2014 geben, blieb offen. Bislang gebe es keine Beschlüsse und keine UN-Resolution.

Quelle: Ruhr-Nachrichten
Foto: Ruhr-Nachrichten

 

Heinz-Hilpert-Theater und Hansesaal sind eine Visitenkarte für Lünen, der Parkplatz für Besucher hingegen gleicht eher einer Zumutung. Das meint die CDU-Ortsunion Mitte-Gahmen und fordert Abhilfe.

Im Herbst und im Winter, wenn im Theater Hochsaison herrscht, seien die Parkplatzmarkierungen bei Nässe und Dunkelheit kaum zu erkennen. "Die Autos parken dann teilweise wild durcheinander", sagt Ortsunions-Vorsitzender Carl Schulz-Gahmen. Der Parkplatz mit seinen 360 Plätzen sei wichtig für das Theater, den Hansesaal, das Hotel Am Stadtpark und für Besucher der City, hebt Karl Marek hervor. "Der muss in Höchstform sein."

Eine Kennzeichnung mit frischer Farbe sei daher die Mindestforderung an die Stadt. Wie die Aus- und Einfahrt beschildert und geregelt ist, hält Marek auch für problematisch. Schließlich sei noch ein Fußgängerüberweg wünschenswert, der ein sicheres Überqueren der Straße zwischen Parkplatz, Theater, Hotel und Hansesaal ermögliche. Die Ortsunion, kündigte Vorsitzender Schulz-Gahmen an, wolle ihre Forderungen in die CDU-Ratsfraktion tragen, damit die daraus ein Antragspaket für den zuständigen Ausschuss schnüren kann.

Die Stadt erklärte auf Anfrage, ihr seien keine Beschwerden in Sachen Theater-Parkplatz bekannt. Auch sei derzeit eine neue Markierung der Parkbuchten nicht in Planung. Anregungen aus dem politischen Raum werden man aber "wohlwollend prüfen". Ein anderes Problem sollte sich bereits erledigt haben. Im Winter türmte sich eine Barriere aus Schnee und Eis vor den Theaterbesuchern auf. "Die Wirtschaftsbetriebe Lünen haben zugesagt, hier künftig bervorzugt zu reinigen", sagte Herbert Jahn, stellvertretender Vorsitzender der Ortsunion.

Quelle: Ruhr-Nachrichten

 

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